Brokkolisalat mit selbst mariniertem Tofu

Dieser knackige, bunte Brokkolisalat ist geschmacklich einfach super frisch und lecker. Ich möchte ihn nicht mehr missen. Er eignet sich perfekt für den nächsten Grillabend als Party-Salat oder als Mittagsmenü an heißen Tagen.

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Tipps und Tricks wie dein Tofu zum Geschmackswunder wird

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich Tofu sehr lange gemieden habe. Er hat mir nie wirklich geschmeckt. Wenn ich ihn doch einmal probiert habe, dann war er mir oft zu weich und vom Geschmack her zu fad. Doch jetzt habe ich endlich heraus gefunden, wie ich selber Tofu zubereiten kann und er zum wahren Geschmackswunder wird.

1. Die Flüssigkeit muss raus

Falls ihr Tofu mit in eure Suppe geben möchtet, ist dieser Schritt vermutlich weniger von Bedeutung. Aber gerade wenn ihr Tofu braten möchtet, ist es wichtig den hohen Flüssigkeitsgehalt zu reduzieren. Was ihr dafür braucht ist ein sauberes Küchentuch und einen schweren, flachen Gegenstand wie beispielsweise ein Buch. Ihr befreit zunächst den Tofu von seiner Verpackung, spült eventuelle oberflächliche Flüssigkeit ab und legt ihn dann für zehn Minuten, eingewickelt in das Küchentuch, unter den beschwerenden Gegenstand. Je mehr Flüssigkeit ihr so aus dem Tofu rauspresst, umso mehr Geschmack kann er durch das Marinieren annehmen und umso krosser wird er beim Braten.

2. Der Schlüssel für den Geschmack: die Marinade

Beim Marinieren solltet ihr auf Öl verzichten. Öl legt sich wie ein Film um den Tofu und lässt die Gewürze somit nur schlecht ihren Geschmack an den Tofu angeben.

Ansonsten ist soweit alles erlaubt, was schmeckt. Knoblauch, Curry, Chili, Sojasauce, Kokosmilch. Auch wenn Tofu aus der asiatischen Küche stammt, muss es nicht asiatisch bleiben. Tobt euch gerne aus. Mir schmeckt er besonders gut mit einer ordentlichen Portion Zitronensaft.

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Für 4 Portionen

Zutaten:

400 g Tofu

2 EL Agavensaft

3 EL Sojasauce

1 EL Essig

1/2 Zitrone (Saft)

5 EL ÖL

1 Brokkoli

2 – 3 Hände voll Cranberries

2 – 3 Hände voll Cashewkerne

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So geht’s:

  1. Den Tofu 10 Minuten pressen, damit er an Flüssigkeit verliert (nähere Anleitung im Artikel). Den Agavensaft, die Sojasauce, den Essig und den Zitronensaft zu einer Marinade anmischen. Den Tofu in kleine mundgerechte Stücke schneiden und für 4 Stunden in der Marinade ziehen lassen.
  2. Die Marinade aufbewahren. Den Tofu in einer Pfanne von beiden Seite gleichmässig anbraten.
  3. Den Brokkoli mit kaltem Wasser abbrausen. Die Röschen und Stile klein schneiden. Einen Topf mit reichlich gesalzenem Wasser zum Kochen bringen. Die Stile zuerst alleine für 2 Minuten ins kochende Wasser geben. Dann die Röschen dazugeben für weitere 3 bis 4 Minuten kochen. Den Brokkoli mit Hilfe eines Siebes abschütten und sofort mit kaltem Wasser abschrecken, damit er nicht nachgart.
  4. Die Marinade mit dem Öl zu einem Salatdressing vermischen. Alle Zutaten in einer Schüssel vermischen und genießen.

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Wie der vegane Brokkolisalat auf meinen Teller kam

Ich finde es immer wieder schön, wenn sich jemand die Mühe macht und extra veganes kocht, wenn ich zu Besuch bin. So war es auch bei meinem letzten Besuch in Dänemark. Die Schwägerin meines Freunds kommt aus Thailand und ist absolut begeistert vom Kochen. Und immer wenn ich da bin, zaubert sie für uns köstliche vegane thailändische Rezepte. Auch dieser vegane Brokkolisalat ist von ihr inspiriert. Er schmeckte einfach so gut, dass ich zu Hause gleich versuchen musste ihn nachzumachen, um ihn mit euch zu teilen.

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