Der nachhaltige Kleiderschrank Part 4: Das Ordnen

Nachdem der Kleiderschrank nun ausgemistet und sein Inhalt vermutlich deutlich reduziert wurde, gilt es im Anschluss für Ordnung im Schrank zu sorgen. Genau diesem Thema widmen wir uns im vierten Teil der Artikelserie „Der nachhaltige Kleiderschrank“. So viel sei vorab verraten: gefalten wird nun kaum noch etwas.

Für mich gehört zum bewussten – sprich dem nachhaltigen – Umgang mit Kleidung ganz klar die Wertschätzung der einzelnen Teile. Dazu wiederum zähle ich zum einen selteneres und fasernschonendes Waschen, zum anderen aber auch das sorgfältige Aufbewahren der Kleidung. In meiner Jugendzeit ist gewiss das ein oder andere Teil nach dem Tragen immer wieder unliebsam auf dem Boden gelandet. Dies gehört nun (meist) der Vergangenheit an!

Kleidungsstücke öfter und länger ohne Waschgang tragen

Nach einmaligem Tragen eines Teils: ab in die Wäsche damit. Auch ich habe das früher meist so gehandhabt. Dabei ist das in der Regel gar nicht nötig. Wie oft ist ein Kleidungsstück, das ihr bloß ein paar Stunden getragen habt, wirklich dreckig? Sehr selten. In den meisten Fällen, wenn keine Flecken zu sehen sind, reicht leichtes Auslüften vollkommen.

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Damit ich meine Kleidungsstücke, die ich nochmals tragen aber nicht in den Schrank zurückhängen möchte, ordentlich aufbewahren kann, habe ich mir eine Art „Leiter“ gebastelt. Dort können die Teile lüften und knittern zudem nicht. Auf dem Blog habe ich eine DIY-Anleitung für diese Gaderoben-Leiter niedergeschrieben. Mir hilft sie ungemein dabei Ordnung in meinem Kleiderschrank aber auch Schlafzimmer zu halten.

Knitterfrei & übersichtlich: Rollen statt Falten

Und was geschieht mit den sauberen Sachen im Kleiderschrank? Die werden gerollt statt gefalten! Das mache ich nun bereits eine ganze Weile mit einem Großteil meiner Kleidungsstücke so und bin weiterhin ganz begeistert von diesem Konzept. Inspiration dazu boten Bücher wie „Magic Cleaning“ oder auch Instagram-Accounts wie „dariadria“.

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Optimal für diese Kleidungsröllchen sind natürlich Schubladen. Solltet ihr in eurem Schrank keine haben, könnt ihr gegebenenfalls genau so gut auf kleine Kisten zurückgreifen. Da ihr euren Kleiderschrank im Schritt 3 der Artikelserie „Der nachhaltige Kleiderschrank“ eh komplett ausgeräumt habt, bietet es sich nun an dieses für euch vermutlich neue Konzept einmal auszutesten.

Faltet dafür die einzelnen Kleidungsstücke zu einem schalen Streifen zusammen und rollt sie im Anschluss einfach der Länge nach auf. Nun platziert ihr die einzelnen Rollen in eurer Schublade oder Kiste. Dabei könnt ihr die Röllchen gleich nach Farben oder aber Kategorien wie „Kleider“ und „Pullover“ sortieren – je nachdem womit ihr besser zurecht kommt.

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Ihr werdet sehen: Ihr habt all eure Kleidungsstücke im Blick und erspart euch lästiges Suchen, was meist in erneutem Chaos im Kleiderschrank enden würde. Ein paar wenige Teile landen zusätzlich noch auf Kleiderbügeln. Bei mir sind das vorrangig Hosen oder aber dünne Blusen. Wie handhabt ihr das? Habt ihr bereits das für euch perfekte Konzept entdeckt? Oder testet ihr ebenfalls einmal die Kleiderröllchen?

Der nachhaltige Kleiderschrank – nun geht es in die letzte Runde

Ein letzter Teil der Serie „Der nachhaltige Kleiderschrank“ wird nächste Woche folgen. In diesem widmen wir uns „Shopping-Regeln“, damit der Schrank auch tatsächlich ordentlich und nachhaltig bleibt. Hier nochmals die 5 einzelnen Schritte des Prozesses im Überblick:

1 // Style
2 // Bestandsaufnahme
3 // Ausmisten
4 // Ordnung
5 // Shopping-Regeln

Falls ihr aktuell noch ein wenig auf Kriegsfuß mit eurem Kleiderschrank steht und diese Situation dringend ändern möchtet, klickt euch gerne durch die restlichen Artikel der Serie – falls ihr das nicht bereits getan habt. Ich wünsche euch ganz viel Erfolg aber auch Freude bei eurem ganz eigenen Projekt „nachhaltiger Kleiderschrank“.

Kategorie Fair Fashion

Ich bin Julia. Den Blog subvoyage habe ich im August 2015 gegründet und erzähle seitdem hier von meiner Reise zu einem nachhaltigeren Lifestyle. Im Oktober werde ich zum ersten Mal Mutter – ein großes Abenteuer.

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