Glutenfreies veganes Brot mit Flohsamenschalen

Ein glutenfreies veganes Brot zu finden ist garnicht mal so leicht. Eins selber zu machen dafür schon. Viel leichter als gedacht sogar. Ich kann es immer nur wieder betonen: Ich bin jedes mal wieder erstaunt, wie leicht es ist vegan zu backen. Das hätte ich nie gedacht, bis ich mich dann einmal ran getraut habe. Das Ergebnis diesmal, wie bereits genannt: Glutenfreies vegans Brot.

Momentan probiere ich aus, was mir gut tut im Punkto Ernährung. Für mich persönlich gehören Milchprodukte nicht dazu. Davon fängt mein Bauch Wort wörtlich an zu rumoren. Mit meinem Sojajoghurt zum Frühstück geht es mir schon viel besser. Doch ein aufgeblähtes Gefühl habe ich immer noch häufig. Daher habe ich mich dazu entschieden, mich für eine gewisse Zeit glutenfrei zu ernähren.

Ich bin gewiss kein Ernährungsexperte. Wenn ihr Beschwerden habt, sucht am besten einen Arzt auf, lasst euch durchchecken und holt euch eine Meinung von einem Fachmann ein. Falls ihr bereits wisst, dass ihr Gluten nicht vertragt, dann ist selbstgemachtes glutenfreies veganes Brot  genau richtig für euch.

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Zutaten:

100 g gemahlene Haselnüsse

200 g gemahlene Mandeln

50 g Cashewnüsse

50 g Walnüsse

200 g Sonnenblumenkerne

250 g Reisflocken

150 g Leinsamen

3 EL Chiasamen

5 EL Flohsamenschalen

700 ml Wasser

glutenfreies veganes Brot Mandeln-Chiasamen-Flohsamenschalen-vegan-subvoyage-foodblog-Zubereitung

So geht’s:

  1. Cashew- und Walnüsse hacken und mit den restlichen, trockenen Zutaten vermischen.
  2. Die Masse mit dem Wasser übergießen, durchkneten und in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform geben. Das ganze mindestens 2 Stunden quellen lassen – besser noch mehrere Stunden, beispielsweise über Nacht.
  3. Den Ofen auf 180° C Ober- und Unterhitze vorheizen. Das Brot für 20 Minuten in der Form backen. Dann das Brot aus der Form nehmen, auf den Kopf legen und für weitere 50 Minuten backen.

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Glutenfreies veganes Brot – der körnige Sattmacher

Ich habe noch nie ein Brot gegessen, dass mich so gut und lange satt gemacht hat. Ich stelle euch hier meinen zweiten Versuch vor. Der erste war noch etwas komplizierter. Und doch ist die Zutatenliste immer noch relativ lang. Das Brot gelingt mit Sicherheit genauso gut, wenn ihr nur eine Sorte gemahlene und gehackte Nüsse nehmt, so lange ihr euch an das Mischverhältnis haltet. Doch ich wollte mein Brot gerne ausgewogen gestallten und habe daher bunt durch gemischt.

Was nun Reisflocken geworden sind, wollten ursprünglich einmal glutenfreie Haferflocken werden. Auf meine Frage ob Hafer glutenfrei ist, spuckte Google mir ein ganz klares „Jein“ aus. Im Drogeriemarkt bin ich dann auf diese tolle Alternative mit den Reisflocken gestoßen.

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Flohsamenschalen – eine Wohltat für unser Bäuchlein

Ich war auf der Suche nach Flohsamenschalen als Bindemittel zum glutenfreien Backen und wusste da noch garnicht, wie viel Gutes diese kleinen Dinger für uns tun können. Die Suche gestallte sich ehrlich gesagt schwieriger als gedacht. Fündig geworden bin ich ebenfalls im Drogeriemarkt, in der Ecke mit der Naturheilmedizin, Tees und Co.

Die gut verträglichen, geschmacksneutralen Flohsamen haben ein hohes Quellvermögen und sind ein idealer Ballaststoff-Lieferant. Und genau damit Fördern sie die natürliche Verdauung und die Darmgesundheit. Aufgrund der Quellstoffe sollte man immer reichlich Wasser trinken wenn man Flohsamenschalen zu sich nimmt.

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Was haltet ihr von Flohsamenschalen? Schon einmal ausprobiert? Ich habe das Gefühl, dass sie mir sehr gut tun. Dieses glutenfreie vegan Brot werde ich mir wohl jetzt regelmäßig backen. Eine super Sachen gegen den Hunger zwischendurch, bei der man weiß was drin steckt 🙂

4 Kommentare

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  3. Hallo! 🙂
    Das Brot hört sich super an, werde ich definitiv mal ausprobieren. 🙂 Zu der Sache mit den glutenfreien Haferflocken: es gibt sie tatsächlich. Handelsübliche Haferflocken enthalten durch Kontamination mit anderen Getreidesorten immer Gluten, aber im Biomarkt findet man z.B. von Bauckhof glutenfreie Haferflocken.
    Liebe Grüße, Lena

    • Anna

      Hallo Lena,

      ich habe das Brot heute morgen zum dritten Mal gemacht. Reisflocken hatte ich keine mehr da. Habe sie also einfach raus gelassen. Hat ebenfalls sehr gut geklappt. Dafür sind Trockenfrüchte und Agavendicksaft drin gelandet. Schmeckt auch wirklich super!
      Vielen dank für deinen super Tipp. Ich werde die Augen offen halten 🙂

      Ganz liebe Grüße zurück,
      Anna

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