Der Hafer-Smoothie – ein vergessener Alleskönner

Ein absolutes Brainfood – der Hafer-Smoothie. Das robuste Getreide liefert uns nicht nur herausragend viele Ballaststoffe, sondern auch einige Vitamine und Mineralien. Ehrlich gesagt war der Hafer bei mir ein wenig von der Bildfläche verschwunden. Durch Trends wie die Overnight Oats findet er nun so langsam seinen Weg zurück.

Das vergessene Getreide hat uns neugierig gemacht und wir wollten mehr über den Alleskönner erfahren. Johanna Leihmeier von der Initiative Hafer Die Alleskönner weis über den Gehalt des Hafers bestens bescheid. Ihr Wissen teil sie gerne mit uns:

Warum glaubst du, ist Hafer in Vergessenheit geraten?

Die Renaissance des Hafers hat bereits vor einigen Jahren begonnen. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts waren Haferflocken und Haferbrei, die zuvor sehr populär waren, etwas in Vergessenheit geraten, weil die Menschen in den späten 1950er sowie in den 1960er und 1970er Jahren eher „modernere“ Lebensmittel bevorzugten. Sie hatten sicher etwas Nachholbedarf und so wurden die Haferflocken zunächst als etwas „altbacken“ angesehen.

Aber im Zuge der Besinnung auf Nachhaltigkeit, also auf die Erkenntnis und das Bewusstsein darüber, dass auch gesunde und ausgewogene Ernährung modern und lecker ist, haben gerade auch junge Menschen Haferflocken und Haferbrei wieder entdeckt. Das zeigen uns neue und wiederbelebte Kreationen wie Müsli und natürlich Porridge, Overnight-Oats, Proats und so weiter.

Warum siehst du Hafer als nachhaltig an?

Hafer gilt landläufig als „Gesundungsfrucht“, sowohl in der Landwirtschaft als auch, im übertragenen Sinne, in der menschlichen Ernährung.

In der Landwirtschaft ist Hafer ein ideales Getreide für eine nachhaltig strukturierte Fruchtfolge. Die Haferpflanze ist relativ widerstandsfähig, sie trägt zur Unterdrückung von Unkraut sowie zur Erholung und Gesundung des Ackerbodens bei.

Wie viel Hafer entspricht einer „Tagesdosis“?

Wir empfehlen für Erwachsene als Portion für das Frühstück im Müsli oder Porridge rund 40g Haferflocken; das entspricht vier Esslöffeln. Bei Haferkleie, die ballaststoffreicher ist, sind 20g eine empfehlenswerte Verzehrportion.

Wie viel Hafer pro Tag gegessen werden kann, ist sehr individuell. Das hängt von den sonst verzehrten Lebensmitteln und beispielsweise der Ballaststoffaufnahme ab.

Unsere eigene gesunde Hafer-Smoothie Kreation

Als Energiebooster am Morgen oder als Überbrückungsgetränk, wenn das Abendessen noch in weiter Ferne ist, eignet sich ein Hafer-Smoothie optimal. Man wird satt und das ganz ohne Völlegefühl. Zudem lässt sich solch ein Hafer-Smoothie ganz simpel zubereiten. Für meine Variante braucht ihr lediglich vier Zutaten.

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Zutaten:

4 EL zarte Haferflocken

2 Kiwis

½ Gurke

200 ml Traubensaft

Smoothie-Hafer-Gurke-Kiwi-Früchte-Saft-vegetarisch-Rezept-gesund-subvoyage-Blog-Foodfotos-Schneidbrett Hafer-Smoothie

So geht’s:

  1. Den Hafer im Mixer zu Mehl verarbeiten.
  2. Die Kiwi und die halbe Gurke schälen, in Stücke schneiden und zum Hafer-Mehl dazugeben und erneut mixen.
  3. Nach und nach den Traubensaft hinzugeben bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

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Smoothie-Hafer-Gurke-Kiwi-Früchte-Saft-vegetarisch-Rezept-gesund-subvoyage-Blog-Foodfotos-Mason-Jar-Buch Hafer-Smoothie

Der Hafer-Smoothie ist ein absoluter Alleskönner

Ist der Hafer bei euch in Vergessenheit geraten oder fester Bestandteil eurer Ernährung? Was haltet ihr vom Hafersmootie? Ich bin überzeugt! 🙂

Kategorie Interview, Rezept
Anna

Ich bin Anna. Ein leidenschaftlicher, kreativer Mensch. Ich bin stolze Öko-Tante und vergesse dennoch gelegentlich hinter mir das Licht auszumachen. Nicht ein Einzelner muss alles perfekt machen. Lasst uns zusammen daran arbeiten, die Welt wieder ein Stück grüner zu machen!

9 Kommentare

  1. Mein Hafer-Smoothie besteht aus – das ist klar – Haferflocken, Banane, Wasser und dann entweder Birne, Apfel oder was sonst noch so an Obst da ist. Aber mit Gurke und Kiwi habe ich es noch nie ausprobiert, obwohl ich jeden Morgen einen Hafer-Smoothie trinke. Hält bei langen Unitagen wunderbar satt 🙂 werden diese Rezept aber auf jeden Fall ausprobieren!

    • Anna

      Eine Mischung aus dem Obst was man Zuhause übrig hat ist auch immer eine gute Idee 🙂 Viel Spaß beim Ausprobieren.

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    • Anna

      Hallo Vivi,

      ich wollte es gerne grün haben und hatte daher zur Gurke gegriffen. Der Traubensaft hatten mir dann jedoch einen Strich durch die Rechnung gemacht 😀 Lass es dir schmecken!

      Ganz liebe Grüße,
      Anna

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