Quick Talk: Optimismus als Antreiber unserer Visionen

Ted Turner hatte als erster die Idee, einen 24h News Channel zu gründen. Die Leute erklärten ihn für verrückt. Man war sich nicht einmal sicher, ob es genügend Nachrichten für ein solches Format gibt. Gestützt durch seine Erfolge als US-amerikanischer Medienunternehmer gründete Ted Turner den Sender CNN und schrieb damit Mediengeschichte. Seit 1980 lebt der Sender von der Berichtserstattung des aktuellen Weltgeschehens rund um die Uhr.

Joanne K. Rowling hatte ein Ziel vor Augen. Die alleinerziehende Mutter, die in Großbritannien von Sozialhilfe lebte, wollte ihr Kinderbuch veröffentlichen. Sie erhielt eine Absage nach der anderen. Doch die ersten 12 Absagen haben sie nicht abgeschreckt. Erst der 13. Verlag nahm sich ihrer Idee an und das, obwohl auch sie nicht ganz an ihren Erfolg glaubten. Der damals noch sehr kleine Verlag entschied sich für eine Erstauflage von gerade einmal 500 Stück und riet Joanne, das Buch nicht unter ihrem vollständigen Namen zu veröffentlichen, weil Jungen möglicherweise kein Buch, das von einer Frau geschrieben wurde, lesen würden. Heute ist sie als J. K. Rowling weltberühmt und hält mit ihren Harry Potter Bänden den Rekord der am schnellsten verkauften Bücher.

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Die Disney Company wurde ursprünglich 1923 von den beiden Brüdern Walt und Roy Disney gegründet. Damals lag der Fokus noch ausschließlich auf Cartoons. Walt kam eines Tages in das Büro seines Bruders und unterbreitete ihm eine neue Version. Er träumte von einem Vergnügungspark in dem nur einmal Eintritt gezahlt werden muss um anschließend alle Fahrgeschäfte unbegrenzt und kostenfrei nutzen zu können. Roy war wenig begeistert von Walts Version, erst recht, als dieser ihm die Kosten nannte. Für einen solchen Park müssten sie 605 Millionen Dollar aufbringen. Die Disney Company besaß damals gerade einmal 50 Millionen Dollar. Doch Walt ließ sich nicht unterkriegen und begann Banken abzuklappern. Er sammelte ganze 301 Absagen. Doch die 302. Bank ließ sich von seiner Vision und Begeisterungsfähigkeit anstecken. Heute gibt es gewinnbringende Parks von DisneyWorld überall auf der Welt.

Was haben diese Geschichten gemeinsam? Sie sind durch Optimismus von Erfolg gekrönt. Zum Optimismus fällt einem vermutlich gleich das klassische Beispiel ein: ist das Glas halb voll oder halb leer? Für Pessimisten wäre das Glas halb leer. Aber ist das Glas technisch gesehen nicht sogar komplett voll? Zur Hälfte mit Wasser und zur anderen Hälfte mit Luft? Optimisten tendieren eher dazu sich selbst zu überschätzen.

„See it as it is and then see it better than it is.“ – Tony Robbins

Es ist wichtig, dass wir die Herausforderungen sehen, die das Leben mit sich bringt. Aber wenn wir etwas bewegen wollen, dann müssen wir uns sicher sein, dass das woran wir glauben richtig ist. Wir müssen uns absolut sicher sein. Andernfalls würden wir nichts verändern. Ohne eine Vision fehlt uns die Antriebskraft.

Der US-amerikanische Psychologe Martin E. P. Seligmann ist Mitbegründer der positiven Psychologie. Es handelt sich dabei um die Psychologie, die sich mit positiven Aspekten wie Glück, Optimismus und Vertrauen befasst. Laut Seligmann arbeiten Pessimisten präziser als Optimisten. Pessimisten würden sich demnach nicht selbst pushen eine Aufgabe anzufangen, wenn sie zu wissen glauben, dass es nicht funktionieren wird. Nach Seligmann sehen Optimisten die Dinge besser als sie sind. Sie versuchen es immer und immer wieder – „Nächstes Mal bin ich besser.“ Und es öfter zu versuchen ist das, was uns letztendlich zum Erfolg bringt.

Wir lernen müssen, optimistisch auf Dinge zu schauen, wenn das nicht bereits in unserer Natur liegt. Es geht nicht darum eine rosarote Brille des positiven Denkens aufzusetzen. Es geht darum Chancen zu sehen und sie zu ergreifen. Resilienz ist das Fachwort für die Fähigkeit, Krisen zu bewältigen und sie als Anlass für Entwicklung zu nutzen. Oder noch einfacher ausgedrückt – Resilienz bedeutet Stehaufmännchen. Für mich persönlich ist einer der wichtigsten Erfolgskriterien, dass wir aus Rückschlägen lernen. Diese Überzeugung gilt für mich auf jeglicher Ebene. Lasst uns lernen Optimisten zu sein!

„Es ist keine Schande, nichts zu wissen, wohl aber, nichts lernen zu wollen“ – Sokrates

Kategorie Lifestyle
Anna

Ich bin Anna. Ein leidenschaftlicher, kreativer Mensch. Ich bin stolze Öko-Tante und vergesse dennoch gelegentlich hinter mir das Licht auszumachen. Nicht ein Einzelner muss alles perfekt machen. Lasst uns zusammen daran arbeiten, die Welt wieder ein Stück grüner zu machen!

1 Kommentare

  1. Ein sehr toller Artikel, liebe Anna! Und so wichtig. <3
    Ich habe mich eigentlich immer für einen sehr optimistischen Menschen gehalten, bis ich gemerkt habe, dass ich mich von Rückschlägen total oft einschüchtern lasse und Angst bekomme, wieder zu versagen.
    Daran arbeite ich im Moment sehr viel und ich merke, wie ich langsam mutiger werde. Ich hoffe, dass noch viel mehr Menschen diesen Mut fassen, für ihre Ziele und Träume loszugehen.
    Liebe Grüße,
    Natalie

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