Rhabarberkompott – eine simple Köstlichkeit

Zurücklehnen, die Augen schließen und genießen. Während die Sonne mir auf meinem Balkon das Gesicht wärmt, verputze ich den leicht säuerlichen und nicht zu süßen selbstgekochten Rhabarberkompott.

Papa hat mich diese Woche auf zwei tolle Dinge gebracht. Schon lange – genauer gesagt seit Justines Post zum süßen Quinoa – wollte ich für euch etwas mit Rhabarber auf dem Blog zaubern. Ich habe mir fast den Kopf zerbrochen. Ein Kuchen? Ein Nachtisch? Wie und was? Für Papa war es ganz klar – ein Rhabarberkompott ist die Lösung. Klar, da hätte ich auch selbst drauf kommen können. Ich hatte auch schon an einen Kompott gedacht. Doch der erschien mir zu einfach. Aber mit Papas zweitem Tipp – der Zugabe von Xylitol – war eine neue Blog-Rezeptidee geboren.

Rhabarberkompott mit Xylitol –  süß und schlank zu gleich

Xylitol sieht aus wie Kristallzucker und lässt sich genauso verwenden. Der Geschmack ist quasi identisch. Doch im Vergleich zum herkömmlichen Zucker hat Xylitol 40% weniger Kalorien. 100 g enthalten also im Durchschnitt gerade einmal 236 kcal. Dieses natürliche Produkt wird Insulin unabhängig verstoffwechselt. Somit fällt unser Körper nach dem Verzehr nicht in ein Hungerloch wie man es sonst oft nach Süßspeisen kennt.

Xylitol klingt so, als würde es in die Atomtabelle hinten im Chemiebuch gehören. Der Name leitet sich von dem griechischen Wort Xylon (Holz, Holzteil) ab. Wer Xylitol schon verwendet, kennt ihn vielleicht besser als Birkenzucker.

Rhabarberkompott-Birkenzucker-Xylitol-vegan-vegetarisch-foodblog-subvoyage-Zutaten

Zutaten:

500 g Rhabarber

2 EL Birkenzucker

1 Vanilleschote

Rhabarberkompott-Birkenzucker-Xylitol-vegan-vegetarisch-foodblog-subvoyage-Zubereitung

So geht’s:

  1. Den Rhabarber waschen, unschöne Stelle weg schneiden und die Stangen in kleine Stücke schneiden. Schälen ist nicht umbedingt nötig. Behält der Rhabarber seine Schale, bekommt der Kompott ein schöneres Rot.
  2. Die Rhabarberstreifen mit den 2 EL Birkenzucker bestreuen. Die Vanilleschote halbieren, auskratzen und untermischen. Das ganze für ca. 30 Minuten ruhen lassen.
  3. Den Rhabarber samt der gezogenen Flüssigkeit in einen Kochtopf geben. Mehr Flüssigkeit bedarf es nicht. Mit Deckel für 15 Minuten bei mittlerer Hitze ziehen lassen.
  4. Der Rhabarberkompott kann warm und kalt verspeist werden.

Rhabarber-Birkenzucker-Xylitol-vegan-vegetarisch-foodblog-subvoyage-fertig

Rhabarberkompott-Birkenzucker-Xylitol-vegan-vegetarisch-foodblog-subvoyage-close-up

Back to the basics

Man muss nicht jedes Mal die Welt neu erfinden. Back to the basics. So einfach der Rhabarberkompott sein mag, so gut ist er auch. Man darf auch gerne bei Gelegenheit einmal den leichten Weg im Leben gehen. Im Handumdrehen hat man eine kleine, aber feine Köstlichkeit gezaubert.

Rhabarberkompott-Birkenzucker-Xylitol-vegan-vegetarisch-foodblog-subvoyage-servieren

Seid ihr glücklich mit einer einfachen Portion Kompott? Oder ist euch das ganze doch zu simpel? Ich war super happy mit meinem Rhabarberkompott. Mal gab es einen Löffel pur, mal ist ein Löffel mit in meinen Joghurt gewandert. Und so schnell er gemacht war, so schnell war er auch wieder weg.

Kategorie Gaumenschmaus, Rezepte
Anna

Ich bin Anna. Ein leidenschaftlicher, kreativer Mensch. Ich bin stolze Öko-Tante und vergesse dennoch gelegentlich hinter mir das Licht auszumachen. Nicht ein Einzelner muss alles perfekt machen. Lasst uns zusammen daran arbeiten, die Welt wieder ein Stück grüner zu machen!

4 Kommentare

  1. Oh ich liebe ja auch Rhabarber toooootal !!
    Da kommt das Rezept genau richtig 🙂
    Dankeschön Mädels <3

    Liebe Grüße,
    Vivi <3

    • Anna

      Es ist doch immer wieder schön gleich gesinnte zu finden :p Bitte, bitte liebe Vivi.

      Ganz liebe Grüße,
      Anna

  2. oh wie lecker! Und diesen Zucker kannt ich bis jetzt noch nicht, hört sich super an! Ich ess den ja total gerne zu Griesbrei oder Milchreis. hmmm

    • Anna

      Mir war der Zucker auch noch völlig unbekannt bis letzte Woche. Ich hab ihn aber auf Anhieb im ersten Supermarkt gefunden.
      Ein Portion Grießbrei und ein Löffelchen Kompott – mehr braucht es manchmal wirklich nicht 🙂

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