Vegane Ravioli mit Zucchinifüllung selber machen

Vegane Ravioli sind etwas ganz feines, das kann ich euch sagen! Es ist schon etwas her, dass ich dieses Rezept und die Bilder dazu gemacht habe und bei dem Anblick läuft mir gleich wieder das Wasser im Mund zusammen. Nach Kochen wärmstens empfohlen!

vegane Ravioli mit Zucchinifüllung selber machen

Zutaten vegane Ravioli

Für den Teig:

400 g Mehl
½ TL Salz
200 ml Wasser
2 EL Olivenöl

Für die Füllung:

1 TL Kokosöl
1 Frühlingszwiebel
1 Knoblauchzehe
2 kleine Zucchini
1 TL Zitronensaft
5 Datteln
3 EL Cashewmus
Abrieb einer halben Zitrone

Für die Soße:

1 TL Kokosöl
1 Frühlingszwiebel
1 Knoblauchzehe
5 getrocknete Tomaten
4 Tomaten
200 ml Kokosmilch
120 ml Wasser
1 EL Mehl
2 Hände voll Cashewkerne

vegane Ravioli mit Zucchinifüllung selber machen

vegane Ravioli mit Zucchinifüllung selber machen

vegane Ravioli mit Zucchinifüllung selber machen

So geht’s:

  1. Die Zucchini waschen und in kleine Würfel schneiden. Die Frühlingszwiebel und den Knoblauch schälen und ebenfalls klein schneiden. In einer Pfanne das Kokosöl erhitzen und erst kurz nur die Zwiebeln und den Knoblauch scharf anbraten und dann gemeinsam mit den Zucchiniwürfeln und dem Zitronensaft weitere 5 bis 8 Minuten braten.
  2. DIe Zucchini aus der Pfanne nehmen und in eine separate Schüssel geben. Die Datteln in feine Würfel schneiden und gemeinsam mit dem Cashewmus und dem Abrieb der Zitronenschale unter die Zucchini mischen. Die Füllung zur Seite stellen.
  3. Für den Teig das Mehl mit dem Salz in einer großen Schüssel vermengen und eine Mulde in der Mitte bilden. Das Wasser mit dem Öl zuerst in einem separaten Gefäß verquirlen und dann in die Mulde im Mehl gießen. Anfangs Wasser und Mehl mit einer Gabel vermischen und anschließend den Teig mit angefeuchteten Händen durchkneten. Den Teig zu einer Kugel formen und 10 Minuten zugedeckt ruhen lassen.
  4. In der Zwischenzeit die Cashewkerne grob hacken und in einer Pfanne ohne Öl rösten bis sie bräunlich sind.
  5. Den Teig in zwei Hälften teilen und zu zwei gleich großen Platten ausrollen. Auf die ersten Teigplatte walnussgroße Kleckse der Füllung geben und dabei immer einen Rand von 2 cm lassen. Die Ränder ringsum die Füllung mit Wasser anfeuchten. Die zweite Teigplatte über die andere legen und an den angefeuchteten Stellen andrücken. Mit einem passenden Ausstecher die Ravioli ausstechen. Wer nicht einen solchen Ausstecher hat, der kann auch einfach ein Messer zum Ausschneiden nehmen und mit einer Gabel das typische Muster in den Rand drücken. Die fertigen Ravioli zugedeckt zur Seite stellen.
  6. Für die Soße die Tomaten von ihrer Haut befreien. Dafür die Tomaten kreuzweise einschneiden und in einem Topf mit heißem Wasser übergießen. Nach kurzem Abwarten die Tomaten herausnehmen. Jetzt lässt sich die Haut ganz einfach abziehen. Den Strunk und die Samen der Tomaten entfernen und das übrig gebliebene Fruchtfleisch klein schneiden.
  7. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und in kleine Würfel schneiden. Die getrockneten Tomaten ebenfalls klein schneiden. In einem Topf das Kokosöl zum Schmelzen bringen und darin Zwiebeln, Knoblauch und die getrockneten Tomaten kurz anbraten. Dann die frische Tomaten, die Kokosmilch und das Wasser dazugeben und aufkochen. Den Löffel Mehl nach und nach unterrüheren um die Soße anzudicken.
  8. Die Ravioli, je nach dicke des Teig, für 6 bis 8 Minuten in gesalzenem Wasser kochen.

Zugegeben, dieses Rezept ist etwas aufwändiger als sonst. Ich habe dafür insgesamt einen halben Tag in der Küche gestanden. Da ihr euer Essen vermutlich nicht zum Fotografieren drapiert, dürftet ihr etwas schneller sein. Ich habe den Teig mit eigener Kraft ausgerollt. Gar nicht mal so einfach, aber machbar. Wer die Möglichkeit hat, dem empfehle ich dennoch eine Nudelwalze zu verwenden. Ich freue mich schon so sehr auf das nächste Mal, wenn es diese Köstlichkeit auf meinen Teller schafft!

Kategorie Gaumenschmaus, Rezepte
Anna

Ich bin Anna. Ein leidenschaftlicher, kreativer Mensch. Ich bin stolze Öko-Tante und vergesse dennoch gelegentlich hinter mir das Licht auszumachen. Nicht ein Einzelner muss alles perfekt machen. Lasst uns zusammen daran arbeiten, die Welt wieder ein Stück grüner zu machen!

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