Veganes Sushi selber machen – heute wird es asiatisch!

Veganes Sushi selber machen ist etwas feines. Es sieht immer so schön drapiert aus und wird in mundgerechten Stücken serviert. Man benötigt kein besonderes Equipment oder Zutaten vom Fachhändler. In den meisten größeren Supermärkten bekommt ihr alles, was ihr braucht.

Wusstet ihr eigentlich, dass Sushi so viel wie „gesäuerter Reis“ bedeutet? Veganes Sushi ist also garnicht so abwegig. Zumindest schreibt der Name uns nicht vor, dass roher Fisch oder Fleisch in den Röllchen verarbeitet werden soll.

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Veganes Sushi selber machen – Checkliste

Sushi-Matte: Ich empfehle euch eine Matte aus Bambus. Die Alternative aus Silikon, die es ebenfalls zu kaufen gibt, hat mir beim Testen nicht so sehr zugesagt. In gut sortierten Supermärkten findet ihr Bambus-Matten im asiatischen Feinkost-Regel.

Sushireis: Für dessen Zubereitung benötigt ihr neben Wasser noch Essig und ein Süßungsmittel. Die Art der Zubereitung steht gewöhnlich immer auf der Verpackung beschrieben. Wer sich dennoch unsicher ist, der sollte einmal auf dem Blog „eat this“ vorbeischauen. Dort gibt es eine Videoanleitung zum Kochen von Sushireis.

Noir: Dies ist der Name für die Blätter aus geröstetem, grünen Seetang. Sie halten die Susho-Rolle zusammen und bilden beim Rollen deren Basis. Die Algenblätter enthalten eine beachtliche Menge an Vitamin A, B1, B2, Niacin und Vitamin C.

Füllung: Bei uns sind es heute Gurken, Avocado, Sojasprossen und Sesamsamen. Möhren oder Tofu machen sich beispielsweise auch sehr gut in den Röllchen. Allen, die es etwas süßer mögen, kann ich Mangostreifen empfehlen. Außerdem eine tolle Ergänzung: veganer Frischkäse.

Sojasauce: Die asiatische Würzsauce besteht aus Wasser, Sojabohnen und Meersalz. Die Sauce eignet sich besonders gut zum Dippen. Da die Zutaten der Sushi-Rolle nicht gewürzt werden, verleiht die Sojasauce dem Sushi die gewisse Würze.

Wasabi: Der grünen Paste seid ihr sicherlich schon einmal begegnet. Ursprünglich stammt Wasabi aus Japan und enthält einen großen Anteil an Meerrettich. Achtung sehr scharf! Mit Bedacht könnt ihr ein wenig von dem Wasabi vor dem Verzerr auf das Sushi geben.

Gari: Dahinter versteckt sich der süß-sauer eingelegte Ingwer, der als typische Beilage zum Sushi gereicht wird. Klassisch wird Sushi also mit folgenden Elementen gegessen: Sushi, Wasabi, Gari und Sojasauce. Alle vier Elemente gemeinsam runden den Sushi-Geschmack ab.

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Zutaten:

250 g Sushireis

6 Noir-Blätter

1 Avocado

1 Gurke

1 Schälchen frische Sojasprossen

Sesamsamen

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So geht’s:

  1. Den Sushireis nach Anleitung kochen und abkühlen lassen.
  2. Die Avocado schälen, entkernen und in Streifen schneiden. Die Gurke waschen und in feine Scheiben hobeln.
  3. Die Noir-Blätter mit der rauen Seite nach oben auf eine Bambus-Sushimatte legen und eine Hand voll Sushireis darauf so verteilen, dass oben und unten noch ca. 1 cm frei bleibt. Auch an den Seiten solltest du etwas Platz lassen.
  4. Den Sushireis mit den Avocadostreifen, Gurkenscheiben, Sojasprossen und Sesamsamen belegen.
  5. Die Sushimatte zuerst nur bis zur Hälfte umschlagen, etwas Druck ausüben und die freien Stellen der Noir-Blätter mit Wasser bestreichen. Erst dann weiter rollen und erneut etwas Druck ausüben.
  6. Um die Sushirolle in mundgerechte Stücke zu schneiden das schärfste Messer zur Hand nehmen und vor sowie während des Schneidens dieses immer wieder anfeuchten. So wird verhindert, dass der pappige Reis daran kleben bleibt.

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Kategorie Gaumenschmaus, Rezepte
Anna

Ich bin Anna. Ein leidenschaftlicher, kreativer Mensch. Ich bin stolze Öko-Tante und vergesse dennoch gelegentlich hinter mir das Licht auszumachen. Nicht ein Einzelner muss alles perfekt machen. Lasst uns zusammen daran arbeiten, die Welt wieder ein Stück grüner zu machen!

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