Das Konsumtagebuch: Bewusster konsumieren

Beim minimalistischen Lebensstil ist für mich das Schaffen von Bewusstsein besonders wichtig. Bewusstsein darüber, welche Auswirkungen mein Handeln beim Kauf von Dingen hat. Brauche ich das wirklich? Was brauche ich wirklich? Dank Konsumtagebuch bewusster konsumieren – so das Ziel. Meine Gedanken zu diesem Vorhaben sowie ein erstes Update folgt in den nächsten Absätzen.


Das Konsumtagebuch kann digital wie analog geführt werden. Ich habe mich für die analoge Variante in Form eines kleinen Notizbuches entschieden. Für mich ist es etwas ganz besonders mich bewusst mit Papier und Stift hinzusetzen und etwas niederzuschreiben. Die digitale Variante bietet umfangreiche Gestaltungsmöglichkeiten und spart Ressourcen, solltet ihr nicht noch ein Notizbuch zu Hause haben.

Warum ich das Konsumtagebuch führe? Ich möchte bewusster konsumieren und mir persönlich gelingt dies am besten, wenn ich mir schwarz auf weiß vor Augen führe wann, wie oft und wie viel ich konsumiere. Mit dem Konsumtagebuch im Hinterkopf fällt es mir zudem deutlich leichter auf unnötigen Konsum unterwegs im Geschäft zu verzichten.

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Unterteilt habe ich das Konsumtagebuch in zwei Teile. In meinem Notizbuch habe ich beim ersten Teil auf Seite 1 begonnen. Dort notiere ich die konsumierten Produkte. Der zweite Teil beginnt auf der letzten Seite. Dort notiere ich Gedanken zu den Produkten, die ich zukünftig konsumieren möchte oder muss. Irgendwann treffen sich die beiden Teile in der Mitte des Notizbuches.

Teil 1 Konsumtagebuch: Konsumierte Produkte

Mein Notizbuch ist liniert. Jedes Produkt erhält eine eigene Zeile. Wann immer ich etwas, mit Ausnahme von Lebensmitteln, gekauft habe, notiere ich es im ersten Teil meines Konsumtagebuchs.

Meine Zeilen halte ich dabei relativ simpel und notiere lediglich was ich gekauft habe, wann ich es gekauft habe und wie viel es gekostet hat. Für alle, die ihren bewussten Konsum noch genauer festhalten möchten, ein wenig Inspiration für weitere Aspekte:

  • Wann wurde gekauft?
  • Was wurde gekauft?
  • Wo wurde es gekauft?
  • Wie viel hat es gekostet?
  • Warum wurde es gekauft?
  • Für wen wurde es gekauft?
  • Mit wem wurde es gekauft?
  • Hat sich die Entscheidung gut/schlecht angefühlt?
  • Geplant oder Spontankauf?
  • Vom Monatsgehalt oder Ersparten gekauft?

Wer noch ein wenig weitergehen möchte, kann zusätzlich einen Bereich für “Nicht konsumierte Produkte” einführen. Dort kann festgehalten werden warum es eventuell schwer fiel von dem Kauf abzusehen und was letztendlich dazu beigetragen auf den Konsum zu verzichten. Daraus lassen sich Schlüsse ziehen und ein Lerneffekt für die Zukunft gewinnen.

Teil 2 Konsumtagebuch: Produkte, die in Zukunft konsumiert werden

Unser Staubsauger wurde bereits dreimal geflickt. Mit Gaffertape. Es ist fraglich, wie lange diese Konstruktion noch hält. Früher oder später müssen wir uns einen neuen Staubsauger anschaffen. Ein Staubsauger ist ein Gegenstand, der regelmäßig in Gebrauch ist. Ist er kaputt, muss das mit der Neuanschaffung meist schnell gehen.

Um einen Spontankauf, mit dem man auf lange Sicht nicht zufrieden ist, zu vermeiden, setze ich mich mit solchen Käufen vorab rechtzeitig auseinander. Auch im zweiten Teil des Konsumtagebuchs arbeite ich dabei wieder mehere Fragen ab:

  • Welche Eigenschaften sind mir wichtig?
  • Wo möchte ich es kaufen?
  • Wie hoch ist mein Budget?

Den ersten Punkt notiere ich dabei so ausführlich wie möglich. Selbst wenn sich beim später gekauften Produkt nicht alle Eigenschaften kombinieren lassen und ein Kompromiss eingegangen werden muss, weiß ich so doch ganz genau was ich brauche und mir wünsche. Beim Beispiel Staubsauger könnten die Eigenschaften so oder so ähnlich lauten: beutellos, kabellos, gut verstaubar (Rohr muss sich zusammenschieben lassen), robust (kein anfälliger Schlauch), geringer Stromverbrauch.

Weitere Produkte, deren Konsum man gut vorab planen und durchdenken kann: Mode, Küchengeräte, Babyausstattung, Elektrogeräte, Möbel, Büromaterial, Fortbewegungsmittel – im Grund kann und sollte man das für beinahe jedes Produkt machen. Man schätz ein gekauftes Produkt deutlich mehr und ist auf lange Sicht zufriedener damit.

Bewusster Konsumieren: Startet noch heute!

Führt ihr bereits ein Konsumtagebuch, Haushaltsbuch oder ähnliches? Welche Punkte haltet ihr dort fest? Habt ihr bereits einen Lerneffekt daraus ziehen können? Ich habe mein Konsumtagebuch am 9. August angelegt und seitdem bis heute (14. August) nichts konsumiert. Die Zeilen auf den Fotos sind daher noch leer. In ein paar Wochen wird es ein weiteres Update auf dem Blog geben, bei dem ich euch zeige was ich gekauft habe und berichte ob das Vorhaben “bewusster konsumieren” gelungen ist. Bis dahin freue ich mich auf eure eigenen Erfahrungen in den Kommentaren!

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