Die #CARE4Climate Kampagne der Hilfsorganisation CARE

Werbung | Immer mal wieder fragt ihr mich nach Hilfsorganisationen, bei denen ich es für sinnvoll erachte zu spenden. Heute möchte ich euch daher eine Hilfsorganisationen samt aktueller Kampagne genauer vorstellen: CARE mit #CARE4climate. CARE setzt sich gleich für mehrere Aspekte ein, die mir persönlich besonders wichtig sind – doch dazu mehr im Artikel.

Wer ist CARE?

Gegründet wurde CARE 1945 in den USA. Damals retten 100 Millionen CARE-Pakete nach dem Zweiten Weltkrieg Leben. Heute ist CARE eine der größten privaten Hilfsorganisationen weltweit und kämpft nun schon seit über 70 Jahren gegen Not, Armut, Ungerechtigkeit und für von Krisen und Katastrophen betroffene Menschen.

Zum einen hilft CARE in Krisengebieten mit Nahrungsmitteln, sauberem Trinkwasser, sanitären Einrichtungen, provisorischen Unterkünften und Gesundheitsfürsorge. CARE-Pakete in dem Sinne wie früher gibt es nicht mehr. Heute kauft die Hilfsorganisation die benötigten Dinge, die die Menschen in den Krisenländern erhalten, direkt vor Ort ein. Das ist umweltfreundlicher und stärkt die Region zusätzlich.

Zum anderen unterstützt CARE nach der Befriedung der unmittelbaren Bedürfnisse auch den langfristigen Wiederaufbau, um den Menschen ihre Existenzgrundlage zurückzugeben. Der Fokus der Arbeit von CARE liegt auf der “Hilfe zur Selbsthilfe”.

Klimawandel vs. Klimakrise

CARE spricht ganz bewusst vermehrt von einer Klimakrise statt dem Klimawandel. Dieser Begriff verdeutlicht besser, worauf wir uns zubewegen: eine Krise. Im Grunde stecken wir schon mittendrin. In Deutschland bekommen wir von den Auswirkungen der Klimakrise (noch!) nicht viel mit in unserem Alltag. In anderen Ländern sieht das jedoch anders aus: Dürren, Stürme oder Überschwemmungen beenden Leben und zerstören Existenzen. Das Wort “Wandel” ist für diese Ereignisse ein deutlich zu neutraler Begriff. Auf der CARE-Website findet ihr noch weiteren Input zu diesem Gedankengang.

Das symbolische CARE-Paket

Auf Instagram habe ich in der Story gemeinsam mit euch ein symbolisches CARE-Paket ausgepackt und bereits erste Infos zu den enthaltenen Gegenständen mit an die Hand geben. Nun möchte ich auf diese nochmals ein wenig detaillierter eingehen.

Hilfsorganisation CARE #CARE4climate Blog subvoyage

Mangrovensetzling. Aus den kleinen Setzlingen werden große Bäume, die als natürlicher Schutzwall bei Überschwemmungen dienen und so Leben retten. Mangroven schlagen ihre riesigen Wurzeln in Salzwasser und werden mehrere Meter hoch. CARE pflanzt die Mangroven vor allem präventiv. Aber auch im Falle eines nötigen langfristigen Wiederaufbaus nach einer Katastrophe.

Saatgut. CARE wählt stets Saatgut aus, das regional und für das Klima vor Ort optimal ist. Je nach Region wird so etwa dürreresistentes Saatgut oder welches, das mit Überschwemmungen gut zurecht kommt, eingesetzt. CARE setzt Saatgut einerseits präventiv ein, andererseits etwa auch zur akuten Nahrungsmittelsicherung nach Wetterextremen oder Katastrophen. Zudem werden die Bauern zu zeitversetztem Anbau geschult und angeleitet, ihre Anbauprodukte zu variieren. Das schont die Böden und ermöglicht eine langfristige landwirtschaftliche Nutzung dieser.

Chlortabletten. Nicht selten wird bei Überschwemmungen das Grundwasser verunreinigt. Krankheiten verbreiten sich nach solch einer Naturkatastrophe dadurch schnell. Mit Chlortabletten kann das Wasser gesäubert, trinkbar und zum Kochen verwendbar gemacht werden. Mit einer Tablette und mindesten 30 Minuten Wartezeit kann ein Liter Wasser gereinigt werden.

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Info-Blätter. Was sollte ich in einem Notfall (z.B. Taifun) einpacken? Wie sollte ich mich während einer Dürreperiode verhalten? Info-Blätter mit Antworten auf diese und noch mehr Fragen werden in betroffenen oder Risiko-Regionen ausgeteilt. Die Blätter sind bebildert, damit auch diejenigen, die nicht lesen und schreiben können, die Pläne nachvollziehen können.

Hilfsorganisation CARE #CARE4climate Blog subvoyage
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Fotos. Auf den Fotos seht ihr Hilfsgüter vor Ort im Einsatz und erhaltet zudem Eindrücke von umgesetzten Projekten in den Krisengebieten.

Wie finanziert sich CARE und wie können wir helfen?

Die Hilfsorganisation finanziert sich durch öffentliche Gelder und Spenden. Jeder noch so kleine Spendenbetrag kann dabei etwas bewirken! Die Klimakrise und ihre Folgen betreffen uns alle. Schon mit ein wenig Unterstützung können wir vielen Menschen helfen, die bereits heute mit den Folgen zu kämpfen haben. Auf der CARE-Website findet ihr unterschiedliche Option zum Spenden. Ein kleines Beispiel: 15 Euro ermöglichen 50 Mangrovensetzlinge, 20 Euro ergeben ein Saatgut-Paket für eine Familie und 30 Euro sichern die Reinigung von 2.000 Liter Wasser.

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