Liebster Award: 11 Fragen an subvoyage

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Bereits vor einigen Tagen hat mich die liebe Danni von Landlinien für den Liebster Award nominiert. Dankend nehme ich diese Nominierung an und beantworte gerne ihre 11 Fragen an mich:

1. Was fasziniert Dich am Reisen?

Das Eintauchen in fremde Welten. Auf Reisen ist immer alles so ganz anders als der Alltag zu Hause. Ich kleide mich anders, ich esse anders, ich lebe anders. Einfach einmal abschalten und Neues entdecken und kennenlernen.

2. Wo warst Du zuletzt?

Meine letzte große Reise ging nach Tansania. Dort habe ich gemeinsam mit meinem Freund sein neugeborenes Patenkind und dessen Eltern besucht. Wir waren über Weihnachten und Neujahr knapp drei Wochen vor Ort. Gerne wären wir länger geblieben, doch leider stand die Klausurphase in der Uni an. Das absolute Highlight dieser Reise war die Kilimandscharo-Umrundung mit dem Mountainbike.

3. Wo geht es demnächst hin?

Meistens vereise ich eher spontan. Gebucht ist daher für dieses Jahr noch nichts. Es stehen aber gleich mehrere Ziele auf dem Plan für die kommenden Monate. Mit meiner Schwester werde ich einen Städtetrip machen. Obwohl wir aus Aachen kommen und 10 Minuten von der niederländischen Grenze entfernt gelebt haben, waren wir noch nie in der Hauptstadt unseres Nachbarlandes. Das muss dringend geändert werden. Mit meinem Freund habe ich an diesem Wochenende die ersten Eckdaten für einen Trip mit dem Tandem durch den Süden Frankreichs festgehalten. Da freue ich mich schon sehr drauf.

4. Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit für Dich auf Reisen?

In meinem Alltag achte ich darauf mit Ressourcen bewusst umzugehen, Müll zu vermeiden und esse schon seit langem kein Fleisch mehr. Auf Reisen verhalte ich mich natürlich genau so. Wann immer es geht nehme ich den Zug oder den Fernbus. Auch der Kontakt mit Einheimischen ist mir wichtig. Airbnb bietet da super Möglichkeiten und ich habe über die Plattform bereits mehrmals eine Unterkunft gebucht. Durch die Recherche für meine Uni-Reportage über nachhaltigen Tourismus im vergangenen Jahr habe ich mich erstmals intensiver mit den Hintergründen dieses Gebietes auseinandergesetzt. Nachhaltigkeit spielt für mich also definitiv eine große Rolle und ich möchte dieses bewusste Handeln Stück für Stück in die verschiedenen Bereiche meiner eigenen Reisen integrieren.

5. Was bewegt Dich in Deinem Blog?

Da das nachhaltige Reisen so ein breites und für mich wichtiges Thema ist, beschäftigt sich mein gesamter Blog damit. Ich möchte zeigen, dass bewusstes Reise nicht mit absolutem Verzicht einhergeht. Grüner Tourismus steckt im Wandel. Es gibt immer mehr Angebote, die cool, modern und nachhaltig zu gleich sind. In Zukunft möchte ich den Transport näher thematisieren, das wohl größte Problem des nachhaltigen Tourismus. Momentall fehlt dieser Bereich noch auf meinem Blog, beschäftigt mich aber sehr.

6. Einsame Insel, Großstadt oder Berghütte?

Ich muss gestehen, dass ich bis jetzt noch nie richtig wandern war. Die Berghütte lasse ich daher nun einmal außen vor. Ich lebe in Köln am Zülpicher Platz, also mitten im Trubel des Zentrum einer Millionenstadt. Als Studentin fühle ich mich hier rund um wohl und genieße die Vorteile der Großstadt in vollen Zügen. Auch auf Reisen mag ich diesen Trubel sehr. Mitten im Leben stecken. Das alleine würde mich auf Dauer aber nicht glücklich machen. Genau so gerne wie ich durch belebte Gassen bummle, zelte ich mitten in der Natur und erfreu mich an der Einfachheit der Dinge. Da brauche ich dann auch nicht viel. Eine einsame Insel mit der Großstadt um die Ecke wäre also perfekt. Gibt es so etwas irgendwo?

7. Welche 3 Dinge dürfen in Deinem Rucksack nicht fehlen?

Meine Spiegelreflexkamera, ein Notizbuch und das Smartphone. Ich halte Momente und Augenblicke gerne fest. Sei es auf einem Foto oder schriftlich für den Blog und mein persönliches Notizbuch. Wenn ich zu Hause durch die Bilder-Bibliothek oder die Notizbücher blättere schwelge ich gerne in Erinnerung. Es gibt dann meist viel zu lachen, auch noch lange nach der jeweiligen Reise.

8. Welches Erlebnis auf Reisen hat Dich an Deine Grenzen gebracht?

Im Sommer 2013 habe ich eine Jugendreise-Gruppe als Reiseleiterin begleitet. Gestartet bin ich in Aachen mit einem Bus mit 48 Jugendlichen, für die ich alleine verantwortlich war. Gar nicht mal so einfach die alle gleichzeitig im Blick zu behalten. Zwei Wochen lang haben wir in der Nähe von Rom gecampt. Ingesamt haben gut 1000 Jugendliche an dem Ferienlager teilgenommen. Das Programm war voll, es gab immer etwas zu tun. Der Schlaf kam da sehr kurz. Diese Reise hat mich definitiv sowohl körperlich als auch nervlich an meine Grenzen gebracht. Ich würde diese Erfahrung aber keinesfalls missen wollen. Ich hatte unglaubliches Glück mit „meinen Kinder“, wir haben eine tolle Zeit gemeinsam verbracht. Zum Abschied floss  die ein oder andere Träne.

9. Welches Erlebnis auf Reisen hat Dich mit höchsten Glück beschert?

Der Abend in Tansania, an dem ich nach drei Tagen auf dem Mountainbike das erste Mal unter einem vom Baum hängenden Beutel wieder duschen konnte. Wir waren mitten im afrikanischen Busch. Den Sonnenuntergang haben wir am Lagerfeuer genossen. Unser Zelt war mit Blick auf den Kilimandscharo ausgerichtet. Da wir keine Regenplane aufgezogen haben, konnten wir im Schlafsack auf den Sternenhimmel schauen. Ich habe die gefahrenen Kilometer in den Knochen gespürt, doch das fühlte sich gut an. Der Abend war für mich einfach perfekt und hat mich rundum glücklich gemacht.

10. Hast Du ein Motto, das Dich auf Reisen begleitet?

Ein Motto, dass ich in einen einzelnen Satz packen könnte, habe ich nicht. Doch ich versuche Dinge grundsätzlich positiv anzugehen. Regen, schlechtes Essen oder die vergessene Sonnenbrille bringen mich nicht aus der Ruhe. Ändern kann man es eh nicht, da nützt auch keine schlechte Laune. Ich versuche daher immer das Beste aus jedem Moment zu machen und ihn zu genießen.

11. Später wenn Du auf Dein Leben zurückblickst, was würdest Du gerne sagen?

Auf´s Reisen bezogen, da es sonst zu umfangreich wird: dass ich viele fremde Kulturen kennenlernen durfte, auf eine nachhaltige Art und Weise.


Was ist der Liebster Award?

Der Liebster Award ist ein sogenanntes Blogstöckchen, das von Blogger zu Blogger verteilt wird, um auf deren Blogs aufmerksam zu machen und sich untereinander zu vernetzen. Bei der Nominierung werden dem ausgewählten Blogger jeweils 11 Fragen gestellt, die wiederum in einem eigenen Artikel beantwortet werden. Der Nominierte ernennt im Anschluss weitere 5 bis 11 Lieblings-Blogs und stellt diesen eigene elf Fragen.

Folgende Blogs nominiere ich:

Petra: Hollightly
Nils: explorers life
Vera: Livera
Anna: The little Things
Katja: Anton´s ganze Welt

Meine 11 Fragen:

1. Welches ist dein absolutes Lieblingsreiseziel?
2. Welches ist dein liebstes Reise-Mitbringsel?
3. Welches auf Reisen entdeckte Rezept kochst du auch zu Hause gerne?
4. Welches Verkehrsmittel nutzt du zum Reisen am häufigsten und liebsten?
5. Welche Teile deiner Reisen möchtest du gegebenenfalls nachhaltiger gestalten?
6. Spiegelreflex oder Smartphone-Kamera?
7. Wenn du ab Morgen 3 Monate am Stück reisen könntest, wo würde es hingehen?
8. Reist du immer in Gesellschaft oder könntest du dir auch vorstellen alleine zu verreisen?
9. Hotel, Couchsurfing oder Campingplatz?
10. Warum hast du mit dem Bloggen begonnen?
11. Wo geht deine nächste Reise hin?

Die Spielregeln:

Bedanke dich bei dem Blogger, der dich nominiert hat und verlinke seinen Blog.
Zeige, dass dein Artikel zum Blogstöckchen “Liebster Award” gehört.
Beantworte die 11 Fragen, die dir gestellt wurden.
Formuliere selbst 11 Fragen.
Nominiere bis zu 11 weitere, noch recht unbekannte Blogger  (weniger als 1000 Facebook-Likes als Richtwert) und bitte sie, deine Fragen zu beantworten.
Informiere den jeweiligen Blogger über die Nominierung.

Kategorien Lifestyle

Ich bin Julia. Den Blog subvoyage habe ich im August 2015 gegründet und erzähle seitdem hier von meiner Reise zu einem nachhaltigeren Lifestyle. Im Oktober 2017 bin ich Mutter geworden – ein großes Abenteuer.

6 Kommentare zu “Liebster Award: 11 Fragen an subvoyage

  1. Pingback: Mini-Interview von subvoyage | livera

  2. Hallo Julia, ein toller Artikel 🙂 Danke für die Nominierung. Endlich habe ich es auch geschafft mitzumachen. Ein Gruß aus der Ferne und bis bald, Petra

    • Hallo Petra,

      freue mich, dass du mitgemacht hast! Toller Artikel 🙂

      Ganz liebe Grüße aus Köln,

      Julia

  3. Pingback: Warum Reisen entschleunigt und glücklich macht: 11 Fragen an Hollightly

  4. Cooler Artikel. So lernt man dich auch ein wenig näher kennen. Das Jugend Camp in Rom klingt ja nach einer spannenden Erfahrung. 😉
    Und danke nochmal für die Nominierung.
    LG Nils

    • Hallo Nils,

      klar, sehr gerne 🙂 Ohja, das war es auch 😀

      Ganz liebe Grüße,

      Julia

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