7 Tipps, die dir helfen mehr Wasser zu trinken

Du kennst das vielleicht auch, gerade im Alltagsstress trinkt man schnell viel zu wenig Wasser. Mir passiert das ständig. In einem kleinen Selbstversuche habe ich verschiedene Dinge ausprobiert, um das zu ändern. In diesem Artikel gebe ich dir Tipps, wie auch du das schaffen kannst.

Glas-von-oben mehr Wasser trinken

Oft merke ich erst abends, dass ich neben meinem morgendlichen Kaffee gerade einmal zwei kleine Gläser Wasser getrunken habe. Das ist eindeutig viel zu wenig! Meinem Körper tut das nicht gut. Ich fühle mich oft schlapp und habe pochende Kopfschmerzen. Eindeutige Warnsignale, die ich blöderweise immer wieder ignoriere.

Mir ist bewusst, dass ich mehr trinken muss, mein Körper sagt es mir ganz deutlich. Auch wenn es so simpel klingt „einfach mehr trinken“, so leicht ist das nicht. Zwei Wochen lang habe ich eine Art Wassertagebuch geführt, um dieses Problem anzugehen.

Leitungswasser statt Wasser aus Plastikflaschen

Zu Hause trinke ich ausschließlich Leitungswasser. Da das Wasser in Köln besonders kalkhaltig ist, filtere ich das Leitungswasser bevor ich es trinke. Mit meinem Sodastream kann ich, wenn ich Lust drauf habe, das Leitungswasser mit Kohlensäure aufbereiten. Meistens trinke ich es aber still. Wenn ich unterwegs bin, befülle ich bereits zu Hause eine Flasche mit meinem gefilterten Leitungswasser.

Mal davon abgesehen, dass Leitunsgwasser teils um das 2490-fache günstiger ist als abgefülltes Wasser in Plastikflaschen, gibt es noch einige weitere Gründe, warum ich Leitungswasser trinke. Entscheidend ist hier für mich der in Unmengen entstehende Plastikmüll, die hohe Umweltbelastung, die Ausbeutung und nicht zuletzt ist es auch um einiges bequemer und praktischer Leitungswasser zu trinken anstatt schwere Flasche zu schleppen.

Wie schaffst du es nun mehr Wasser zu trinken?

Nach meinem kleinen Selbstversuche habe ich 7 Tipps für dich zusammengefasst, mit denen du es schaffst ohne große Mühe deutlich mehr zu trinken.

1. Nutze große Gläser

Das ist so ein Gefühlsding. Unterbewusst registrierst du wie oft du dir nachgeschenkt und wie viele Gläser du getrunken hast. 5 Gläser sind so zunächst einmal 5 Gläser. Passen in dein Glas aber 300 ml statt der üblichen 200 ml, hast du nach 5 Gläsern bereites einen halben Liter mehr getrunken als üblich. Dieser kleine Trick hat für mich den größten Unterschied gemacht.

Flasche-vor-Wand mehr Wasser trinken

2. Stell dir eine Flasche Wasser in dein Blickfeld

Ich habe mir angewöhnt meine Flasche samt Glas nun immer gut sichtbar direkt neben mir zu platzieren. Tagsüber arbeite ich viel am PC. Wenn mein Blick einmal kurz abschweift, wandert er meistens automatisch zum Wasser. Spätestens dann werde ich erneut ans Trinken erinnert.

Zitrone-und-Minze mehr Wasser trinken

3. Peppe dein Wasser mit Zitrone, Minze und Früchten auf

Gerade Leitungswasser schmeckt vielen zu fad. Ich habe da nicht so das Problem mit, manchmal ist so ein bisschen Abwechslung aber doch nicht verkehrt. Besonders im Sommer peppe ich mein Wasser gerne mit Zitronenscheiben und Minze auf. Was ich auch gerne mag: rote Früchte wie Himbeeren. Auch wenn sie ihren Geschmack nicht wirklich ans Wasser abgegeben, das Trinken macht viel mehr Spaß wenn man dabei zwischendurch Obst naschen kann.

4. Halte deine getrunkenen Gläser mit dem Wasserzettel fest

Es spornt ungemein an seine bereits getrunkenen Gläser schwarz auf weiß vor Augen zu haben. Nach einer gewissen Zeit hat es sogar Spaß gemacht immer mehr kleine Gläschen ausfüllen zu können.

Wasserzettel

Neben dem Spaß bringt der Wasserzettel einen weiteren großen Vorteil mit sich: Kontrolle. Keine einengende Kontrolle – einfach bloß eine simple Übersicht. Du kannst die einzelnen Tage vergleichen und deine Forschritte sehen.

Den Wasserzettel gibt es übrigens bei der lieben Anni von Positiviphy im Shop zu kaufen. Sie hat noch ganz viele weitere tolle Produkte und auch ihren Blog müsst ihr unbedingt lesen. Anni war so lieb und hat mir den Wasserzettel zum Testen zur Verfügung gestellt.

5. Such dir eine geeignete Flasche für unterwegs

Momentan benutze ich die von Sodastream mitgelieferten Flaschen auch für unterwegs. Die sind recht praktisch, da sie meiner Meinung nach genau die richtige Größe habe, aber nicht zu schwer sind. Ganz zufrieden bin ich aber doch nicht. Welche Flaschen nutzt ihr für unterwegs – welche könnt ihr empfehlen?

Flasche-von-oben mehr Wasser trinken

6. Bleib am Ball

Begonnen habe ich mit dem Notieren auf dem Wasserzettel am Wochenende.  Da ich an diesem Wochenende hauptsächlich zu Hause war, fiel es mir ziemlich leicht viel zu trinken wenn ich  darauf geachtet habe.

Flasche-und-Glas-vor-Wand mehr Wasser trinken

Mit dem Start der neuen Woche gab es zunächst ein kleines Tief. Der Stress hat mich eingeholt und ich habe wieder weniger getrunken als die Tage zuvor. Anfangs hat mich das ein wenig demotiviert. Aufgeben kam aber auf keinen Fall in Frage. Nach dem Tief ist dann schließlich auch wieder ein Hoch gefolgt.

7. Hör auf deinen Körper

Meine Kopfschmerzen sind ziemlich schnell verschwunden. Zum einem eine Bestätigung, dass es einen Unterschied macht wie viel man trinkt, und zugleich meine größte Motivation. Seitdem ich bewusst darauf achte wie viel ich trinke, geht es mir viel besser.

Wasserglas-vor-Wand mehr Wasser trinken

Was bereitet dir die größten Probleme?

Trinkst du auch zu wenig Wasser? Wie gehst du dieses Problem an? Ich freue mich auf deine Erfahrungen und Tipps in den Kommentaren 🙂

8 Kommentare

  1. Avatar

    Super Beitrag, vielen Dank! Ich habe mit meiner Frau auch schon über das Thema Wasser Trinken gesprochen, da wir es beide sehr interessant finden.

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  3. Avatar

    Hey Julia,
    bei mir wirkt Punkt 2 am besten. Wenn Wasser greifbar ist trinke ich es. Wenn keine Wasser in meiner Reichweite ist trinke ich nichts. Eigentlich ganz simpel. Trotzdem Trinke ich oft zu wenig. Vielleicht sollte ich mal um deine anderen Tricks erweitern 😉

    Gruß Markus

    • Julia

      Hallo Markus,

      im Grunde ist es tatsächlich so simpel wie du sagst – oft vergisst man es ganz einfach nur. Ich hoffe, meine Tipps konnten dir da ein wenig weiterhelfen 🙂

      Liebe Grüße,

      Julia

  4. Avatar

    Hallo,

    der Beitrag ist super gelungen und sehr sympathisch 🙂 Ich muss mich morgens im Büro immer daran erinnern mir einen Wasserkrug zum PC zu stellen. Zuhause habe ich eine große Wasserflasche oder eigentlich mehrere (vergesse gern sie in den nächsten Raum mitzunehmen, manchmal stehen dann eben drei im Wohnzimmer ^^). Wenn die mal aus Plastik sind, halten sie durch das mehrmalige Auswaschen auch sehr lang. Außerdem sind Flaschen für einen Tollpatsch wie mich ungefährlicher und ich muss mir mein Glas nicht unbedingt mit meinen Katzen teilen 😉

    Weiter so & lg,
    Janine

    • Julia

      Hallo Janine,

      vielen Dank für deinen lieben Kommentar! 🙂

      Finde ich super, dass du deine Plastikflaschen mehrfach verwendest! Wenn ich unterwegs doch einmal eine kaufen muss, mache ich das genau so 🙂

      Ganz liebe Grüße,

      Julia

  5. Avatar

    Liebe Julia,

    was für ein schöner Beitrag! Ich bin echt stolz darauf, wie viele Gläser du ausgemalt hast! Als ich den Zettel entwickelt und an meinem Freund getestet habe, ist er mit 3 ausgemalten 200 ml Gläsern gestartet, bevor es langsam mehr wurde – du machst das also wirklich meega für einen ungeübten Trinker!

    Mein Tipp ist auch noch, sich eine Kanne oder offene Flasche mit Wasser und ein Glas ans Bett zu stellen, so wird es abends, nachts beim Aufwachen und auch morgens zur Gewohnheit sich ganz unkompliziert ein Glas Wasser einzuschenken – denn häufig wenn wir Nachts mal aufwachen und nicht wissen warum, liegt es daran, dass der Körper nach Wasser verlangt. 🙂

    Blieb weiter dran <3

    • Julia

      Liebe Anni,

      vielen lieben Dank für deine Unterstützung, du hast mich sehr motiviert! 🙂 Deshalb hat das wohl auch so gut funktioniert, hätte ich selber nicht mit gerechnet.

      Das mit dem Wasser ans Bett ist ein guter Tipp, danke. Ich wache glücklicherweise nachts nie auf, dafür jedoch mein Freund. Werden wir einmal ausprobieren.

      Liebe Grüße,

      Julia

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