Minimalismus: Die Wohnung ausmisten

Die gehören alle uns? Wo sollen wir die bloß alle unterbekommen? – Meine Gedanken beim Anblick der unzähligen Umzugskartons beim Einzug vor knapp 2 Jahren. Ehrlich gestanden war ich erschrocken. Die bereits damals beschlossene Konsequenz: Die Wohnung ausmisten. Lange wurde es aufgeschoben. Nun nehme ich euch mit auf meinem Weg hin zu einem minimalistischen Lebensstil.

Ich bin vor 5 Jahren von zu Hause ausgezogen, mein Mann vor 7 Jahren. Seit Oktober 2016 wohnen wir gemeinsam in einer 3-Zimmer-Wohnung in Köln. Ein Jahr später wurde unsere Tochter Amelie geboren, die mittlerweile 10 Monate alt ist. In dieser Zeit haben sich die unterschiedlichsten Dinge angesammelt. Dinge, die uns eher belasten als das sie eine Bereicherung darstellen. Sei es die überfüllte unsortierte Besteckschublade oder der Schrank im Wohnzimmer, den man besser nicht öffnet, da einem sonst Balkonmöbel-Kissen & Co entgegenkommen.

Seit einigen Tagen nehme ich euch nun auf meinem Instagram-Account beim Ausmisten mit. Da ich Stück für Stück ausmiste, erhaltet ihr beinahe täglich einen kleinen Einblick in den Instagram Stories. Eure Fragen, die dabei aufgekommen sind, möchte ich in diesem Artikel beantworten.

Meine Motivation für das Ausmisten

“Warum mistet du so viel aus?” – eine Frage, die ich oft gestellt bekomme. Mir geht es im Kern nicht darum möglichst wenig zu besitzen und je weniger ich besitze, desto glücklicher bin ich. Im Grund stecken zwei Aspekte hinter meiner Motivation für das Ausmisten:

Ein leichter und strukturierter Alltag. Vollgestopfte Schränke erdrücken mich. Es fällt schwer Ordnung zu halten und oftmals findet man Dinge nicht auf Anhieb. Wenn ich tatsächlich nur noch die Dinge besitze, die ich auch benötige, erleichtert dies meinen Alltag enorm. Hat jeder Gegenstand seinen fixen Platz, muss kaum noch aufgeräumt werden. Da ich meine Zeit viel lieber mit anderen Dingen als mit dem Haushalt verbringe, ist diese Veränderung eine große Bereicherung.

Bewusster Konsum. Ich setze mich intensiv damit auseinander was ich besitze. Ich hinterfrage und schaffe ein Bewusstsein über die Notwendigkeit oder eben die fehlende Notwendigkeit von Dingen. Ein wichtiger Lerneffekt für künftige Kaufentscheidungen.

Wo und wann anfangen mit dem Ausmisten?

Wo: Ich habe beim Ausmisten in der Küche begonnen. In welchem Raum mit dem Ausmisten begonnen werden sollte, lässt sich meiner Meinung nach nicht pauschal beantworten. Für mich gab es in der Küche viele offensichtliche Baustellen, das Ausmisten fiel mir dort leicht. Daher hier einige Fragen, die ihr euch selbst stellen könnt um den für euch optimal Raum für den Beginn eurer eigenen Ausmist-Aktion zu finden:

  • In welchem Raum halte ich mich im Alltag am häufigsten auf?
  • In welchem Raum fühle ich mich am unwohlsten?
  • Von welchen Dingen fällt es mir leicht mich zu trennen? Büchern? Kosmetika? Küchenutensilien?
  • In welchem Raum kommen mir auf Anhieb 3 Ausmist-Baustellen in den Sinn?
  • In welchem Raum werde ich schnell einen Fortschritt sehen?
  • Bei welchem Raum weiß ich bereits was ich mit den ausgemisteten Dingen anstellen werde?

Wann: Heute! “Zum nächsten 1. fange ich sicherlich an”. Diesen Satz sagt man sich nur all zu oft. Dabei schiebt man es damit nur erneut auf. Ruft euch eure ganz eine Motivation in den Kopf und fangt am besten sofort an. Mit meinem “Jeden Tag ein bisschen”-System wird das auch gar nicht schwer fallen, versprochen.

Ausmisten mit System: Jeden Tag ein bisschen

Wenn ich daran denke die komplette Küche an einem einzigen Abend ausmisten zu müssen, bin ich eher latent überfordert als hochmotiviert. Ein ganzes Wochenende möchte ich ebenfalls nicht damit verbringen. Daher habe ich mir vorgenommen jeden Tag eine Schublade/einen Schrank auszumisten. Pro Tag kostet mich das im Schnitt etwa 5 Minuten. Diese 5 Minuten lassen sich selbst an stressigen Tagen unterbringen und die Motivation hat in dieser kurzen Zeit ebenfalls keine Möglichkeit flöten zu gehen.

“Jeden Tag ein bisschen” ist die einzige Regel, die ich mir aufgestellt habe. Auch wenn es nur diese eine Regel gibt, sollte man nicht zu streng mit sich sein. In den zwei bereits vergangenen Wochen meiner Ausmist-Aktion habe ich je einen ausmistfreien Tag eingelegt. Dafür habe ich an anderen Tagen gleich drei Schubladen auf einmal ausgemistet, da sich in diesen Produkte der gleichen Kategorie befunden haben (in meinem Fall waren es Lebensmittel).

Egal ob ich den Kleiderschrank oder die Besteckschublade ausmiste, ich gehe immer nach dem gleichen Prinzip vor. Auf Instagram könnt ihr mir dabei zusehen, hier schreibe ich es gerne nochmals für euch nieder:

Schritt 1: Ausräumen
Zunächst räume ich die gesamte Schublade/Schrank/Fache/Kiste aus. Ich schaffe somit eine freie Fläche, die später komplett neu bestückt werden kann.

Schritt 2: Sichten
Im Anschluss schaue ich mir alle Dinge genau an und bilde dabei unterschiedliche Haufen: kommt weg, kommt woanders hin, wird wieder einsortiert.

Schritt 3: Putzen
Die leere Fläche nutze ich um diese zu reinigen. So schlägt man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Wann räumt man schon einmal wieder alle Schränke komplett aus?

Schritt 4: Einsortieren
Nun räume ich erneut ein. Dabei sortiere ich die Dinge gleich und überlege mir gegebenfalls neue System um das Halten der Ordnung leichter zu gestalten.

Schritt 5: Verräumen
Im letzten Schritt kümmere ich mich um die beiden übrig geblieben Haufen “kommt weg” und “kommt woanders hin”.

Zunächst habe ich die “Vorher-Nachher-Bilder” auf Instagram der einzelnen Schränke und Schubladen vorrangig für euch zur Dokumentation gemacht. Ich muss jedoch sagen, dass diese mich ungemein anspurnen, da sie mir ganz klar vor Augen halten was ich bereits alles geschafft habe. Falls es euch da ganz ähnlich geht dies also als kleiner Tipp am Rand: Fortschritte auf Fotos festhalten.

Ausmisten in mehreren Runden

In den zwei Jahren, die wir nun schon in unserer Wohnung leben, habe ich bereits einige Male ausgemistet. Die aktuelle Ausmist-Runde, die ihr verfolgen könnt, ist somit die x. Runde. Ich habe nicht mitgezählt. Obwohl ich es mir fest vorgenommen habe und mich niemand dazu gedrängt hat, fiel es mir zunächst nicht all zu leicht mich von Dingen zu trennen. Das ist völlig in Ordnung. Ich nähere mich Schritt für Schritt meinem Ziel. Ganz ohne Druck und Stress. Mehrere Ausmist-Runden halte ich für sinnvoll.

Was wird ausgemistet?

“Nur noch geliebte Dinge besitzen” heißt es oft, wenn der minimalistische Lebensstil beschrieben wird. Im Umkehrschluss fliegen beim Ausmisten alle ungeliebten Teile raus. Ich möchte das Wörtchen ungeliebt ein wenig genauer definieren, damit euch das Treffen von Entscheidungen beim Ausmisten eventuell leichter fällt. Es wird aussortiert was…

a) defekt ist.
b) verdorben ist.
c) mehrfach vorhanden ist.
d) nicht mehr passt.
e) nie/äußerst selten in Benutzung ist.
f) nicht mehr gefällt.

Treffen einer oder mehrere Punkte von a) bis d) zu, fällt das Aussortieren meist leicht. Bei Punkt e) gerät man vielleicht schon einmal ins Grübeln. Dazu ein Beispiel: Pfanne X wird nur selten benutzt. Genau genommen werden darin bloß Spiegeleier gebraten. Die kann man genauso gut in Pfanne Z braten, die mehrmals die Woche zum Einsatz kommt. Zack. Pfannze X wird aussortiert.

Zeit sparen beim Ausmisten: 5 Tipps

Ich bin ein großer Fan von Effizienz. Wer ist das nicht? Auch wenn mit der “Jeden Tag ein bisschen”-Methode täglich nur wenige Minuten für das Ausmisten benötigt werden, gebe ich euch gerne zusätzliche 5 Tipps mit an die Hand, mit denen das ganze Vorhaben sich noch fixer realisieren lässt:

1. Realistische Ziele
Hat man ein konkretes Ziel vor Augen, lassen sich die notwendigen Schritte, die erforderlich sind um dieses zu erreichen, deutlich einfacher und schnell umsetzen. Achtet darauf realistische Ziele zu wählen wie etwa “eine Schublade pro Tage” oder “ein Raum pro Monat”.

2. Plan erstellen
Wem diese groben Ziele nicht genügen, kann einen konkreten Plan samt zeitlicher Aufteilung erstellen. Gute Planung ist die halbe Miete wenn Zeit effektiv genutzt werden soll.

3. Alleine ausmisten
Gemeinsam mit dem Partner oder Freunden ausmisten kann Spaß bereiten. Es lädt aber auch zum Quatschen und Diskutieren über jedes einzelne Teil ein. Alleine kommt man in der Regel daher schneller voran. Bei Mehrpersonenhaushalten gilt natürlich dennoch: nichts aussortieren, was nicht dir gehört!

4. Den richtigen Zeitpunkt wählen
So gar keine Lust auf’s Ausmisten obwohl für heute die zweite Schublade der Kommode im Schlafzimmer ansteht? Dann sollte das Ausmisten lieber verschoben werden. Mit der richtigen Laune und Motivation lässt es sich viel besser und schneller aussortieren.

5. Motivation erneut ins Gedächtnis rufen
Gerade Punkt Nummer 1 meiner Motivation hinter dem Ausmisten rufe ich mir erneut ganz bewusst ins Gedächtnis wenn ich ich mal wieder vor einer völlig überfüllten Schublade stehe. Mit dem Motivations-Boost sortiert sich die Schublade fast wie von selbst aus.

Wohin mit den ausgemisteten Sachen?

Die von euch wohl am häufigsten gestellte und völlig berechtigte Frage. Schließlich nimmt das “Loswerden” der aussortieren Dinge einen großen Teil beim Ausmisten ein. Gerade wenn “einfach wegschmeißen” nur in letzter Konsequenz eine Option ist. Für mich gibt es insgesamt 5 Optionen. Zu dem Aspekt aussortierte Kleidungsstücke folgt weiter unten ein eigener Abschnitt, da dieser Bereich besonders viel Platz einnimmt.

Variante a: 1-2 Monate weg

Einige der aussortierten Teile lagern wir zunächst für 1-2 Monate in der Garage/Keller ein. So fällt es uns zunächst leichter die Teile nicht wieder in den Schrank zu räumen mit dem Gedanken “vielleicht brauche ich es ja doch noch mal”. Was auch nach 2 Monaten nicht vermisst wird, kann dann weg.

Variante a: Sofort komplett weg

Bei anderen Teilen ist es sofort klar: das kann weg. Eine der folgenden 5 Optionen tritt dann ein.

Option 1: Verkaufen

Einige teure und gut erhaltene Gegenstände oder auch Kleidungsstücke können verkauft werden. Entweder auf Flohmärkten, in Facebook Gruppe oder aber Apps/Websites wie ebay Kleinanzeigen, Mamikreisel, Kleiderkreisel, Mädchenflohmarkt, Shpock, Kalaydo, ReBuy, momox und noch einigen mehr.

Option 2: Verschenken

Viele unserer aussortierten Teile haben wir verschenkt. Einiges innerhalb der Familie oder aber dem Freundeskreis. Kleinigkeiten haben wir mit einem Zettel “Bedient euch gerne” im Mehrfamilienhaus bei uns ins Treppenhaus gestellt. Unsere Nachbarn machen das auch immer mal wieder. Ein tolles Geben und Nehmen. Größere Teile wie Dekoartikel & Co haben wir in Umzugskartons an den Straßenrand gestellt und mit einem “Zu Verschenken”-Schild versehen.

Option 3: Tauschen

Zur Hochzeit haben wir gleich mehrere kleine Bäume geschenkt bekommen und benötigen nun noch Übertöpfe. Durch Facebook Gruppen habe ich bereits das ein oder andere Tauschgeschäft abgeschlossen. Das werde ich auch mit den Töpfen wieder probieren. Eine andere klassische Alternative zum Tauschen: das “Schwarze Brett” im Supermarkt. So minimiert ihr unter Umständen nicht euren Besitz, da es mir jedoch vorrangig um bewussten Konsum geht und so die Herstellung eines neuen Produktes vermieden werden kann, liste ich diese Option dennoch.

Option 4: Spenden

Gut erhaltene Dinge wie Kleidung, Bettwäsche, Küchenutensilien oder auch Kinderspielzeug können gespendet werden. Ruft am besten bei den Stellen bei euch vor Ort (Flüchtlingsheime, Frauenhäuser, Caritas, Deutsches Rotes Kreuz, Tafel, Obdachlosenheime, Schulen) an und fragt ob und an was Bedarf besteht. Zum Spenden von Kleidung folgt weiter unter ein eigener Absatz.

Option 5: Wegschmeißen

Auch wenn Dinge für euch keine Funktion oder Bedeutung mehr haben, irgendwer anders kann diese oftmals noch gebrauchen. Aus Sicht der Nachhaltigkeit sollte das Wegschmeißen von Dingen daher definitiv die letzte Konsequenz sein. Ist etwas verdorben oder lässt sich nicht mehr reparieren, kann es entsorgt werden. Dabei sollte auf die richtige Entsorgen geachten werden.

Wohin mit ausgemisteten Kleidungsstücken?

Nicht selten wird beim Ausmisten mit dem Kleiderschrank begonnen. In den Kleiderschrank blicken wir meist gleich mehrmals täglich. Das Ausmistpotenzial ist oftmals groß. Entsprechend viele Kleidungsstücke werden ausgemistet. Bei mir waren es auch nach der x. Runde wieder einige Säcke voll. Doch wohin damit?

// Verkaufen

Nach dem Einzug in unsere Kölner Wohnung waren wir zeitlich relativ nah beieinander zweimal auf dem Flohmarkt. Dort habe ich diverse der ausgemisteten Teile verkauft. Danach habe ich nur einige wenige hochpreisige Teile über Kleiderkreisel und ebay Kleinanzeigen verkauft.

// Verschenken

Ein paar meiner Kleidungsstücke haben innerhalb des Freundeskreis den Besitzer gewechselt. Die eine Freundin war für den neuen Job auf der Suche nach einem schwarzen Blazer, die andere nach Sommer-Shorts für die heißen Temperaturen. Hatte ich beides aussortiert und wurde kurzerhand verschenkt. Große Freude auf beiden Seiten garantiert.

// Kleidertauschparty

Kleidertauschpartys erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Teils werden sie im großen Stil von Unis & Co organisiert. Ihr könnt aber auch bei euch zu Hause eine private Kleidertauschparty veranstalten. Ladet euch ein paar Freunde für eine gemütlichen Abend ein. Jeder bringt 10 Kleidungsstücke mit. Wenn ihr 1 zu 1 tauscht, leert sich der Kleiderschrank mit dieser Methode zwar nicht, da es mir beim Aussortieren jedoch vorrangig um den bewussten Konsum geht, möchte ich sie dennoch listen. Eine Kleidertauschparty ist eine tolle Gelegenheit euren Kleiderschrank ein wenig aufzupeppen ohne dass ihr neue Teile kauft.

// Spenden

Altkleider-Container sind ein wenig in Verruf geraten. Teilweise werden die gespendeten Kleidungsstücke aus den Containern günstig an Entwicklungsländer verkauft, was die lokalen Märkte dort zerstört. Informiert euch daher vorher was mit den Klamotten geschieht, das variiert von Organisation zu Organisation. Auf Utopia findet ihr einen ausführlichen Ratgeber zum Spenden von Kleidung. So haben wir es gemacht: die evangelische Kirche bei uns im Stadtteil hat vor dem Pfarrheim Alltkleidercontainer aufgestellt. Die Spenden werden regional in Köln verteilt. Dort konnten wir aussortierte Kleidungsstücke ganz unkompliziert spenden. Vor mehreren Jahren haben wir zudem aussortierte Kleidungsstücke einem polnischen Bekannten mitgegeben, der jährlich in sein kleines Heimatdorf in Polen zurückkehrt und dort die Spenden selbst verteilt.

// Zweckentfremden

Gespendet werden sollten bloß gut erhaltene Kleidungsstücke und Textilien. Löchrige Socken oder Küchenhandtücher mit vielen Flecken werden bei uns daher zweckentfremdet. Der Mann putzt damit sein ölverschmiertes Rennrad, ich benutze die Stoffreste zum Entfernen von Nagellack.

Buchtipps zum Thema Ausmisten

“Macht dich dein Besitz glücklich? Wenn nicht – warum hast du ihn dann? Was haben Dinge für einen Sinn, wenn sie uns nicht auf irgendeine Weise glücklich machen? Und warum trennen wir uns nicht von denjenigen, die das nicht vermögen? Warum häufen wir im Laufe unseres Lebens immer und immer mehr Ballast an und ärgern uns dann über vollgestopfte Nippes-Wohnungen und mühevolles Drumrum-Staubwischen?”.

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All das sind Fragen, die Jenni in ihrem Gastartikel “Nachhaltige Buchinspiration: 7 Titel, die einen Blick wert sind” auf subvoyage aufwirft. In dem Artikel stellt sie 2 Bücher vor, die auch bei mir im Bücherregal stehen und die ich euch ans Herz legen kann wenn es um das Thema Ausmisten geht:

  1. Magic Cleaning von Marie Kondo
  2. Einfach leben von Lina Lachmann

Der erste Titel beinhaltet eine Anleitung zum “radikalen” Ausmisten, der zweite Titel beschäftigt sich im Allgemeinen mit dem minimalistischen Lebensstil. Beides sind Titel, deren Inhalte ich so nicht eins zu eins umsetze, die mir jedoch tolle Inspiration geboten haben.

Und wie geht’s nach dem Ausmisten weiter?

Durch das Ausmisten setze ich mich intensiv mit meinem Besitz und meinem Konsum in der Vergangenheit auseinander, was großen Einfluss auf künftige Kaufentscheidungen hat. Um Neuanschaffungen noch bewusster vorzunehmen, habe ich begonnen ein Konsumtagebuch zu führen. Mit dem Konsumtagebuch möchte ich Fehlkäufe oder auch einfach nur unüberlegte und unnötige Käufe, die sich erneut in der Wohnung ansammeln, verhindern.

Sowohl was das Fortschreiten der Ausmist-Aktion als auch was das Konsumtagebuch angeht, werde ich euch auf Instagram auf dem Laufenden halten. Gewiss wird es auf dem Blog zusätzlich Update-Artikel geben. Mistet ihr regelmäßig aus? Geht ihr dabei mit System vor? Ich freue mich auf den Austausch mit euch zu dem Thema in den Kommentaren!

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