Pasta aus Italien: Selbstgemachte Nudeln im Handumdrehen

Selbstgemachte Nudeln sind ein wahrer Genuss. Den Unterschied schmeckt man ganz eindeutig. Der Aufwand und die Zubereitung von selbstgemachten Nudeln ist dabei gar nicht mal so schwierig, wie man zu Beginn vielleicht vermutet. Die klassische Nudelmaschine ist kein Muss für selbstgemachte Nudeln – es geht auch ganz einfach ohne.Meistens genießen wir Spaghetti, Fussili und Co. in der getrockneten Variante. So werden sie haltbar und lagerfähig. Selbst wenn man vergessen hat einzukaufen, Nudel mit einer passenden Soße bekommt man oft trotzdem noch hin. Doch wenn man sich einmal Zeit nimmt und sich an selbstgemachte Nudeln traut, kann der Teller Nudeln zum Festessen werden.

Hilfsmittel, die ihr für selbstgemachte Nudeln braucht

Ich hatte den Luxus einer ausgeborgten Nudelmaschine, die für mich das Auswalzen des Teigs übernommen hat. Solche Nudelmaschinen gibt es sowohl mit Motor als auch mit einer Handkurbel. Bei einer Nudelmaschine mit Motor bleibt einem viel Mühe erspart. Jedoch ist eine solche Nudelmaschine keine Voraussetzung für die selbstgemachten Nudeln.

Was ihr benötigt ist ein Nudelholz, ausreichend Platz auf der Arbeitsfläche und ein scharfes Messer um die Teigplatten in Bandnudeln zu schneiden. Ein Tipp zum Schneiden der Bandnudeln:  Faltet die Teigplatte leicht zusammen bevor ihr sie schneidet. So ist der Schnitt kürzer und wird somit gleichmäßiger.

Während der gesamten Arbeitszeit nicht sparsam sein mit Mehl. Arbeitsfläche, Nudelholz und auch die Teigplatten immer wieder mit Mehl bestäuben, damit es nicht klebrig wird. Aus meinem Teig habe ich extra Salz und Öl rausgelassen, damit es während der Verarbeitung nicht klebt. Das Kochwasser gibt später noch genug Salz an die Nudeln ab.

Der Duft nach Italien: Selbstgemachte Nudeln mit Ricotta-Pesto

Um alle hungrigen Mäuler satt zu bekommen rechnet man mit etwa 100 – 130 Gramm Nudeln als Hauptgericht. In Italien fallen die Portionen oft etwas kleiner aus. Hier rechnet man mit etwa 80 – 100 Gramm, da es in der Regel noch einen zweiten Hauptgang gibt.

Doch mit Pasta alleine ist auch keiner glücklich. Ohne viel Mühe lässt sich in der Zeit, die der Teig zum Ruhen braucht, zum Beispiel ein cremiges Ricotta-Pesto zu bereiten  – das Rezept für das Pesto habe ich euch bereits letzte Woche auf dem Blog vorgestellt.

Selbstgemachte-Nudeln-Pasta-selber-machen-Rezept-vegetarisch-subvoyage-italenische-Küche-Foodblog-Bandnudeln-Zutaten

Zutaten:

200 g Hartweizengrieß

100 g Mehl

120 ml lauwarmes Wasser

Selbstgemachte-Nudeln-Pasta-selber-machen-Rezept-vegetarisch-subvoyage-italenische-Küche-Foodblog-Bandnudeln-Nudelholz

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Selbstgemachte-Nudeln-Pasta-selber-machen-Rezept-vegetarisch-subvoyage-italenische-Küche-Foodblog-Bandnudeln-Zubereitung

So geht’s:

  1. Den Hartweizengrieß mit dem Mehl vermischen. Eine Kuhle bilden und das Wasser einfüllen und gut verkneten.
  2. Den Teig in eine Folie einwickeln und eine Stunde ruhen lassen.
  3. Den Teig in kleine Portionen teilen und 10 bis 15 mal walzen, zusammen falten, walzen, zusammen falten, …  Ihr werdet merken, dass sich die Konsistenz des Teiges verändert.
  4. Erst jetzt damit beginnen die Walzen enger zu stellen bis der Teig die gewünschte dicke hat, so das ihr aus den Platten Nudeln schneiden könnt.
  5. Das Wasser  zum Kochen bringen und kräftig salzen. Ich hab mir sagen lassen, dass das Wasser wie Meersalzwasser schmecken soll. Nach 2 bis 3 Minuten Kochzeit sind die Nudeln fertig.

Selbstgemachte-Nudeln-Pasta-selber-machen-Rezept-vegetarisch-subvoyage-italenische-Küche-Foodblog-Pastateller-mit-Pesto

Selbstgemachte-Nudeln-Pasta-selber-machen-Rezept-vegetarisch-subvoyage-italenische-Küche-Foodblog-Pastateller-mit-Pesto-und-Tomate

Selbstgemachte Nudeln für besondere Anlässe oder auch zwischendurch

Habt ihr schon mal Pasta selbst gemacht? Schmeckt ihr den Unterschied? Oder ist euch der Aufwand für selbstgemachte Pasta zu groß?

Kategorie Rezept
Anna

Ich bin Anna. Ein leidenschaftlicher, kreativer Mensch. Ich bin stolze Öko-Tante und vergesse dennoch gelegentlich hinter mir das Licht auszumachen. Nicht ein Einzelner muss alles perfekt machen. Lasst uns zusammen daran arbeiten, die Welt wieder ein Stück grüner zu machen!

6 Kommentare

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  3. Avatar

    Wie, man braucht echt nur so wenige Zutaten? Na hallo, wieso habe ich nicht schon viel früher Nudeln selbst gemacht?! Die Schwierigkeit liegt da wohl aber echt eher am Schneiden und Walzen, oder? 🙂
    Das Gericht sieht jedenfalls megamega lecker aus und wenn mein Uni-Stress mal vorbei ist, denke ich über das Pasta-Selbermachen wirklich nochmal nach!

    Toller Post, liebe Anna :*
    Julia

    • Anna

      Lieb Julia,

      ich war selbst auch erstaunt wie wenig man doch braucht um tolle Pasta selbst zu machen. Es gibt auch noch Varianten bei denen zum Beispiel Eier mit in den Teig kommen oder die farblich durch beispielsweise Spinatpulver aufgepimmt werden. Aber dieses solide Grundrezept hier ist wirklich in allen Maßen zufrieden stellend 🙂
      Die Arbeit liegt, wie schon ganz richtig vermutet hast, in der Verarbeitung. Ich habe aber schon eine Idee im Hinterkopf, wie die Verarbeitung auch noch einfacher wird. Vielleicht kannst du davon schon lesen wenn dein Unistress vorbei ist. Ich muss jedoch erst mal noch ein paar Testversuche in der Küche durchlaufen 😛

      Ganz liebe Grüße,

      Anna

  4. Avatar

    Ich hab leider leider leider noch nie Pasta selbst gemacht, aber eure schaut wirklich sehr verlockend aus 🙂
    Und das glaube ich dir sofort, dass selbstegemachte Pasta um einiges besser schmeckt als trockene (:

    Liebe Grüße,
    Vivi <3
    vanillaholica.com

    • Anna

      Die Verführung ist groß. Auch für mich waren das die ersten selbstgemachten Pasta (oder gab es da doch mal welche im Kindergarten ..?). Ein Testversuch lohnt sich alle Male! 🙂

      Ganz liebe Grüße zurück,
      Anna

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