Tag 3 – Mountainbike-Tour um den Kilimandscharo

Auf unserer Route begegnen wir immer wieder Massais, die mit ihren Rindern und Ziegen durch die Landschaft ziehen. In Tansania gibt es weit über 100 verschiedene Stämme. Die Massais sind wohl der bekannteste.

Die Rinder stellen sich übrigens auch gerne einfach vors Rad und bewegen sich dann kein Stück mehr. Mountainbiker haben sie vermutlich noch nicht so oft gesehen.

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Radtour-Tansania-Massai-Dorf-Olpopongi

Unser heutiges Ziel ist das Massai-Dorf “Olpopongi”. Dieses wurde von Massai-Frauen nach der traditionellen Bauweise für Reisende errichtet. Lediglich die Sanitär-Anlagen und die Küche wurde aus hygienischen Gründen nach europäischem Standard gebaut.

Ein Dorf wird “Boma” genannt und besteht aus mehreren Hütten, die im Kreis angeordnet sind. Wir verbringen den Nachmittag und die Nacht im Boma. In einem kleinen Museum lernen wir mehr über die Kultur der ehemaligen Nomaden.

Als erstes springen wir unter die Dusche. Das Wasser tut gut nach dem anstrengenden Tag und die Aussicht ist mal wieder atemberaubend. Wir blicken direkt auf Mount Meru.

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Radtour-Tansania-Massai-Dorf-Hütte

Radtour-Tansania-Massai-Hütte-Innen

Ganz schön dunkel in so einer Hütte. Und kühl. Aus Schutz vor der Hitze gibt es keine Fenster, das funktioniert ziemlich gut. Kleine Löcher in den Wänden, die aus getrocknetem Kuhdung gefertigt sind, lassen frische Luft in das Innere.

Direkt vor meinem Füßen befindet sich die im Boden eingelassene Kochstelle. Da sind wir im Dunkel das ein oder andere Mal drüber gestolpert, da muss man ziemlich aufpassen. Die Hütten dienen somit aber nicht zur zum Schlafen sondern dort werden auch Getränke und Speisen zubereitet.

Die Nacht haben wir auf Stroh und einer dünnen Matte verbracht. Zum wärmen gibt es Schlafsäcke. Wir sind müde, die Augen fallen uns sofort zu.

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Radtour-Tansania-Massai-Dorf-Rundblick

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Die Nacht war angenehmer als erwartet. Wie üblich starten wir den Tag mit Vorfreude auf das, was uns wohl wieder erwarten wird. Dass heute bereits unsere letzte Etappe ansteht, da möchten wir noch gar nicht dran denken.

In der Mitte es Bomas grenzt eine Hecke einen kreisrunden Bereich ab. Üblicherweise verbringen die Tiere der Massai die Nacht in diesem Gehege. In Olpopongi wird dieser Bereich für Tische genutzt an dem es am Abend zuvor ein Barbecue und ein Lagerfeuer gab. Am Morgen nehmen wir hier unser Frühstück ein. Die aufgehende Sonne lässt auf einen vielversprechenden Tag vermuten.

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Unsere letzte Tour ist die längste. 68 km liegen vor uns.

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