Cremige, vegane Paprika-Tomaten-Sauce mit Pasta

Zeit für Pasta! Nudelgerichte sind einfach meine große Liebe, da sie so vielfältig und einfach immer lecker sind. Deshalb gibt es hier heute auch ein leckeres Pastagericht für euch. Die vegane Paprika-Tomaten-Sauce auf Cashew-Basis ist cremig, vegan, gesund und vor allem an kalten und grauen Tagen ein absolutes Soulfood-Rezept!

Oft wird für cremige Saucen Sahne verwendet. Durch den Einsatz von Cashews, etwas veganer Soja Cuisine und Hefeflocken entsteht jedoch ganz einfach eine köstliche vegane Variante. Cashewkerne sind in der veganen Ernährung eine super Eiweißquelle, da sie viel hochwertiges pflanzliches Protein enthalten. Zudem besitzen sie viele ungesättigte und mehrfach ungesättigte Fettsäuren sowie B-Vitamine und sind sehr gute Magnesium- und Phosphor-Lieferanten.

Der Schärfegrad des Rezepts kann je nach Geschmack durch die Gewürze ganz individuell angepasst werden. Wer gerne etwas schärfer isst, kann am Ende noch etwas mehr Paprika rosenscharf und Chiliflocken hinzugeben.

Zutaten Pasta

Vegane-Paprika-Tomaten-Pasta

Zutaten:

1 mittelgroße Zwiebel

3 – 4 Knoblauchzehen je nach Größe

1 rote Paprika

150 g  Cherrytomaten

75 g Cashews

90 ml  Wasser

100 ml Soja Cuisine

1 leicht gehäufter TL Hefeflocken

1,5 TL Saft einer Zitrone

2 EL Tomatenmark

2 TL italienische Kräutermischung

1-2 TL Paprika rosenscharf nach Geschmack 

Chiliflocken optional nach Geschmack

Salz

Pfeffer

200 g Linguine oder Pasta deiner Wahl

frische Petersilie zum Servieren

Vegane-Paprika-Tomaten-Sauce

Zubereitung vegane Paprika-Tomaten-Sauce:

  1. Cashews in eine hitzebeständige Schüssel geben und mit kochendem Wasser übergießen, sodass die Cashews alle gut mit Wasser bedeckt sind. Die Schüssel nicht abdecken, während die Nüsse einweichen.
    Tipp: Wenn der vorhandene Mixer oder Pürierstab nicht besonders leistungsstark sind,  am besten 60 Minuten einweichen lassen.
  2. Den Backofen auf 220 Grad vorheizen.
  3. Paprikas und Cherrytomaten waschen und halbieren. Paprika entkernen, mit der Innenseite auf ein Blech legen und mit etwas Olivenöl beträufeln. Im Anschluss für ca. 20 min im Ofen rösten, bis die Haut der Paprika anfängt schwarz zu werden. Nach den ersten 10 Minuten die halbierten Tomaten mit hinzugeben. Wer mag, kann 2-3 Tomaten zum Anrichten übrig lassen.
  4. In der Zwischenzeit die Nudeln nach Packungsanleitung al dente kochen. Knoblauch und geschälte Zwiebel klein hacken und in einer tiefen Pfanne andünsten.
  5. Geröstetes Gemüse aus dem Ofen nehmen und die Haut der Paprika grob entfernen. Die eingeweichten Cashewnüsse abgießen und mit kaltem Wasser abwaschen. Gemeinsam mit den Tomaten, Paprika, Wasser, Soja Cuisine, Tomatenmark, Zitronensaft und Hefeflocken in einen Mixer geben oder alternativ mit einem Pürierstab cremig pürieren.
  6. Die entstandene Sauce in die Pfanne zu den Zwiebeln und dem Knoblauch hinzugeben. Mit Basilikum, Paprika rosenscharf, Chili, Salz und Pfeffer würzen und für 5 Minuten köcheln lassen.
  7. Eventuell noch einen Schuss Zitronensaft hinzugeben oder ein wenig nachwürzen. Dann die Nudeln zur Sauce mit in die Pfanne geben, alles vermengen und mit gehackter frischen Petersilie servieren.

Hinweis:

Knoblauch und Zwiebeln können auch gemeinsam mit den halbierten Paprikas auf das Blech gegeben und im Ofen geröstet werden. Im Anschluss dann einfach mit den anderen Zutaten in einen Mixer gegeben oder pürieren. Hierfür die geschälte Zwiebel vierteln und die Knoblauchzehen ganz lassen. Ich dünste Knoblauch und Zwiebeln lieber separat in der Pfanne an, da ich die kleinen Zwiebelstückchen in der Sauce gerne mag. Beide Varianten sind jedoch möglich.

Vegane-Paprika-Tomaten-Pasta

Die vegane Paprika-Tomaten-Sauce kann auch prima für zwei Tage zubereitet werden. Hierfür einfach die doppelte Menge kochen. So habt ihr noch für den nächsten Tag ein leckeres vorbereitetes Essen, das ganz einfach in der Pfanne wieder erwärmt werden kann.

Seid ihr auch große Pasta-Liebhaber? Habt ihr schon mal eine Sauce auf Cashew Basis ausprobiert? Ich finde es einfach immer wieder toll, wie schön cremig Nudelgerichte dadurch werden und bin gespannt auf eure Erfahrungen!

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