Veganer Streichkäse | Cashew-Cheese trifft Tomatentraum

Veganer Streichkäse ist ganz einfach selbstgemacht. Ich zeige euch eine mediterrane Variante, die ihr ganz einfach morgens frisch zubereiten könnt. Lasst es euch schmecken!

Julias 30 Tage Challenge VEGAN ist immer noch im vollen Gange. Und auch heute soll wieder ein dazu passender Artikel kommen. Neben dem Pflanzenmilch-Ratgeber, der schnellen Zucchini-Suppe, die zeigt wie einfach veganes Kochen sein kann, und dem Artikel von letzter Woche, in dem es um’s vegane Backen, Eiersatz und Co. ging, möchte ich heute noch das Thema “Käse” ansprechen und euch ein Rezept an die Hand geben – veganer Streichkäse – wie der Titel bereits verrät.

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Alles Käse oder was?

Bei mir hat sich die vegane Ernährung etwas eingeschlichen. Erst wurde ich Schritt für Schritt zum Vegetarier. Angefangen hat es aus ganz praktischen Gründen. Mit meinem Auszug zu Hause in meine erste eigene Wohnung, musste ich mich – oh Wunder – alleine versorgen. In meinem Elternhaus waren wir früher zu viert. Da gab der Kühlschrank immer eine vielfältige Auswahl her. Doch jetzt, seitdem ich alleine wohne, komme ich gar nicht hinterher mit dem Aufessen. Somit hatte ich mir angewöhnt beispielsweise immer nur eine Packung an Aufschnitt zu öffnen und diese aufzubrauchen eh es etwas anderes gab. Damals hatte sich der Käse ganz klar der Wurst entgegengesetzt und um Längen gewonnen. Mit und mit began ich zu hinterfragen, wieso ich überhaupt Fleisch esse und habe angefangen vermehtr darüber zu lesen und Dokumentation zu schauen. Der ausschlaggebende Grund war damals der Umweltschutz für mich.

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Und schwups wurde ich zum Vegetarier und war glücklich mit meinem Käse. Mehr oder weniger … Geschmacklich konnte mir nichts den Käse streitig machen. Doch ich merkte, dass der ganze Käse meinem Bauch definitiv nicht gut tat. Ständig hatte ich ein aufgeblähtes und unwohles Gefühl. Ob es vielleicht eine Laktoseintoleranz sein mag? Nunja, ohne Käse geht es mir jetzt mit der veganen Ernährung definitiv gesundheitlich deutlich besser.

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Das cremige Verlangen

Eine vegane Ernährung geht für mich nicht mit Verzicht einher, sondern damit neue Leckereien zu entdecken. Meine allgemeine Neugier kann dabei schon mal nicht schaden. Die Lust auf cremige Saucen oder Abwechslung beim Frühstück bleibt. Glücklicherweise gibt es mittlerweile selbst in den meisten Supermärkten eine kleine Auswahl an veganen Milch-, Joghurt- und Käsealternativen. Doch selbst gemacht schmeckt es immer noch am besten.

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Rezept: Veganer Streichkäse

Zutaten:

200 g Chashew-Kerne

10 getrocknete Tomatenhälften

1 Msp Knoblauchpulver

1 Msp Salz

1/2 TL Tomatenmark

5 – 10 EL Wasser

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So geht’s:

Alle Zutaten bis auf das Wasser in einen Mixer geben. Das Wasser esslöffelweise dazugeben, mixen und bei Bedarf erneut esslöffelweise Wasser nachgeben bis sich eine cremige Konsistenz ergibt.

Anmerkung: Wenn ihr den veganen Streichkäse etwas sämiger haben wollt, dann solltet ihr die Cashewkerne im Vorfeld eine Nacht lang in Wasser einweichen. Ich entscheide mich jedoch oft spontan dazu so etwas wie den Streichkäse zuzubereiten und habe daher mit uneingeweichten Cashwekernen ein gröberes Ergebnis, wie ihr auf den Bildern sehen könnt. Doch das sagt mir persönlich auch zu.

Bei Justine von justinekeptcalmandwentvegan findet ihr beispielsweise ein neutrales, frisches und vom Endergebnis feineres Rezept für veganen Frischkäse. Wer nicht nur Käse auf dem Brot vermisst sondern auch in Saucen, der sollte mal bei Mia von heylilahey vorbeischauen. Sie stellt aktuell eine kleine Reihe ihrer liebsten selbst gemachten Käsesaucen vor. Darunter eine einfache Variante mit nur zwei Zutaten und ebenfalls eine Cashew-Variante.

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Kategorie Rezept

Ich bin Anna. Ein leidenschaftlicher, kreativer Mensch. Ich bin stolze Öko-Tante und vergesse dennoch gelegentlich hinter mir das Licht auszumachen. Nicht ein Einzelner muss alles perfekt machen. Lasst uns zusammen daran arbeiten, die Welt wieder ein Stück grüner zu machen!

2 Kommentare

  1. Anna Dressel

    Hey Julia,

    wie lang hält sich der Aufstrich denn, gerade wenn ich eine größere Menge machen möchte?

    Liebe Grüße,
    Anna

    • Julia Recker

      Liebe Anna,

      ich finde es schwierig ein “Mindesthaltbarkeitsdatum” auszusprechen. Lieber schaue ich mir die Lebensmittel individuell an und prüfe Geruch und Geschmack. Um dir aber eine lockere Faustregel mit an die Hand zu geben: leicht verderblichere Lebensmittel (wenn etwa Milch enthalten ist) innerhalb von 3 Tagen aufbrauchen, solch einen Aufstrich innerhalb von 7 Tagen.

      Ich hoffe, das hilft dir weiter!

      Liebe Grüße,

      Julia

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