Wallpaper Januar 2019 + persönlicher Jahresrückblick

Das neue Jahr beginnt auf dem Blog mit einem kleinen Rückblick auf 2018. In diesem Jahr ist viel spannendes passiert. Im neuen Jahr wird noch mehr passieren. Doch eh ich mich in all die neuen Projekte stürze, möchte ich mir ganz bewusst Zeit nehmen und 20 Fragen zum alten Jahr beantworten: mein ganz persönlicher Jahresrückblick.

Zusätzlich zu den 20 Fragen, von denen ihr vielleicht die ein oder andere auch selbst beantworten möchtet, gibt es noch eine kleine Überraschung für euch: ein Wallpaper zum Download für PC, Tablet & Smartphone in drei verschiedenen Farben. Mit ein wenig Konfetti für einen großartigen Start ins neue Jahr. Zum Abspeichern einfach auf das entsprechende Format der jeweiligen Farbe klicken.

Mint
PC [1920×1080]
PC [2880×1800]
Smartphone
Tablet
Grau
PC [1920×1080]
PC [2880×1800]
Smartphone
Tablet
Rosa
PC [1920×1080]

PC [2880×1800]

Smartphone

Tablet

Gestaltet wurde das Wallpaper von der lieben Anna Wassmer. Von nun an wird es jeden Monat einen Bildschirmhintergrund von ihr für euch geben. Ich bin selbst schon ganz gespannt auf all die, die noch folgen werden. Anna hat übrigens auch das neue Branding meines Online-Shops für faire & vegane Produkte entworfen. Im Jahr 2019 könnt ihr euch bereits jetzt auf weitere tolle Projekte gemeinsam mit Anna freuen.

Mein persönlicher Jahresrückblick

Im Jahr 2018 ist viel passiert. So viel, dass ich gar nicht wusste wo ich mit dem Rückblick beginnen sollte. Die Idee mit den 20 persönlichen Fragen als Leitfaden fand ich daher ganz wunderbar. Gestoßen bin ich auf die Fragen auf dem Blog Aniahimsa von Anina.

1. Welcher meiner Wünsche/welcher meiner Ziele ist in Erfüllung gegangen?

Erstes Babyjahr genossen und Momente aufgesaugt.
Auch mal wieder Momente für mich gehabt.
Im April verlobt und gleich im Juli geheiratet.
Der Blog ist gewachsen, über 10.000 Follower auf Instagram und wunderbare Kooperationen mit Unternehmen.
Der Shop ist umgezogen und hat ein eigenes Branding – das Sortiment wächst langsam.

2. Was habe ich dieses Jahr Neues gelernt?

1) Wie wichtig Gesundheit ist. Ende 2017/Anfang 2018 war ich bei so vielen Ärzten wie noch nie in meinem Leben und habe Stunden in Wartezimmern verbracht. Für mich etwas ganz ungewohntes. Im Endeffekt alles nicht dramatisch und im großen und ganzen geht es mir gesundheitlich wieder gut. Man sagt es immer wieder “Gesundheit ist das wichtigste”. Doch diese Erfahrung hat mich gelehrt, wie wahr dieser Satz ist.
2) Wie gut mir wahre Entschleunigung tatsächlich tut. Die Tage, an denen es mir gelingt die To-Do-Liste mal eine To-Do-Liste sein zu lassen, und mich voll und ganz meiner Tochter und all ihren kleinen Entdeckungen hinzugeben, sind die allerschönsten Tage.
3) Wie man viele Dinge nur mit einer freien Hand + Baby auf dem Arm erledigt und bedient.
4) Lastenrad fahren. Ist im Grunde ganz einfach, dennoch eine tolle neue Erfahrung und das Rad möchte ich in unserem Familienalltag nicht mehr missen.

3. Mit wem habe ich zu wenig Zeit verbracht?

Mit Freundinnen in Cafés oder gemütlich auf der Couch zu Hause, besonders mit meiner Schwester. Die ist nun nach Kopenhagen gezogen. Gewiss werden wir sie dort bald besuchen, so weit weg ist Dänemark zum Glück ja nicht.

Zeit mit meinem Mann alleine. Seit Februar schläft Amelie in der Regel vor uns alleine im Bett. So haben wir abends Zeit um gemeinsam zu kochen, zu quatschen, zu spielen oder gemütlich auf der Couch eine Serie zu schauen. Doch Paarzeit außerhalb der Wohnung gab es in den letzten Monaten so gut wie gar nicht. Das war für uns ok und gehörte zu diesem Lebensabschnitt dazu. Umso mehr freuen wir uns auf das erste richtige Date im neuen Jahr.

4. Wofür/für wen habe ich zu viel Zeit aufgewendet

Das Smartphone. Zwar ist es für mich ein wichtiges Arbeitsinstrument und nicht wegzudenken. Was mich selbst jedoch sehr stört ist die Zeit, die ich am Smartphone ohne richtiges Ziel einfach so verdadel.

5. Worüber habe ich richtig gelacht?

Über den Schabernack, den meine Tochter täglich anstellt. Gemeinsam mit ihrem Vater gibt es immer viel zu lachen. Ich wurde von einer Leserin gefragt wann und wie ich es geschafft habe erwachsen zu werden, für mein Alter (25 Jahre) würde ich so reif wirken und überlegt handeln. Diese Frage habe ich als Kompliment aufgefasst, doch gleichzeitig habe ich mich gefragt, ob ich denn wirklich erwachsen bin, ob man das jemals wird und was das eigentlich genau bedeuten soll. Als kleine Familie albern wir viel rum, toben und spielen. Das machen wir alle drei mit viel Leidenschaft, nicht nur die Kleinste. In uns steckt noch ganz viel Kind und ich hoffe, das bleibt auch noch lange so.

6. Was hat mich besonders traurig/wütend gemacht?

Besonders emotional waren im Jahr 2018 für mich die Waldspaziergänge und Demonstrationen im/um/für den Hambacher Wald. Trauer und Wut waren zwei der Emotionen, die ich empfunden habe. Doch auch Hoffnung und Euphorie. Ich war ganz berührt davon, dass sich so viele Menschen zusammentun und für ein und das selbe einstehen. Daher möchte ich mehr auf diese positiven Gefühle konzentrieren und nicht die Trauer & Wut. Es gibt so viele Missstände, die mich traurig machen. Doch Energie in das Aufregen zu stecken bringt mich, die Umwelt, die Gesellschaft nicht weiter. Es bewirkt keine Veränderung. Natürlich ist es völlig legitim mal schlecht drauf zu sein und sich über etwas zu ärgern. Ganz bewusst möchte ich jedoch versucht nicht in eine Traurigkeitsspirale zu gelangen, sondern die Energie für Gutes und Veränderung zu verwenden.

7. Was bin ich bereit loszulassen?

Materielles. Im Jahr 2018 habe ich gleich mehrere Male die komplette Wohnung ausgemistet. Meinen Kleiderschrank, die Küche, das Badezimmer. Mehrere Kartons mit unbenutzten Dingen haben unsere Wohnung verlassen. Die Ausmistaktionen haben meinen Konsum von neuen Dingen nochmals stark beeinflusst. Sogar ein kleines Konsumtagebuch habe ich geführt. Doch ich stecke immer noch mitten im dem Prozess des Loslassen. Loslassen von Materiellem und den Wünschen nach Materiellem. Begonnen hat dieser Prozess vor etwa 5 Jahren. Die Reise wird weitergehen und auch im neuen Jahr werde ich euch auf subvoyage ein Stück weit dabei mitnehmen.

8. Wofür habe ich mir zu wenig Zeit genommen?

Zum einen kann ich an dieser Stelle nur nochmals die Personen von Punkt 3 nennen. Zeit mit meinen Liebsten ist die wertvollste Zeit für mich.

Doch im Jahr 2018 habe ich mir auch zu wenig Zeit für mich und im speziellen auch für meinen Körper genommen. Immer wenn meine Tochter mit ihrem Papa alleine unterwegs war, habe ich am Schreibtisch gearbeitet oder Haushalt erledigt. Im neuen Jahr möchte ich zumindest einen Teil dieser Zeiträume dafür nutzen einfach nur einmal ein Buch zu lesen oder ein entspannendes Bad zu nehmen. Außerdem möchte ich wieder mit Yoga beginnen und mich nochmals intensiver mit der gesunden Ernährung auseinandersetzen.

9. Was würde ich immer wieder so machen?

Jung Mutter werden und meinen Mann heiraten.

10. Was würde ich nicht mehr so machen?

Es gibt nichts, was ich wirklich bereue. Doch im Dezember habe ich beschlossen beruflich einige Veränderungen anzugehen. Meine Auftragsarbeiten als Freie Online-Redakteurin für andere Unternehmen werde ich komplett einstellen. Stattdessen werde ich mich beruflich zu 100% auf das, was mich erfüllt und glücklich macht, konzentrieren: meinen Blog und meinen Shop. Diese Entscheidung fühlt sich bereits jetzt so gut an! Eine wahre Erleichterung. Mir kam kurz der Gedanke: das hättest du schon viel früher machen sollen. Doch vielleicht ist jetzt auch einfach genau der richtige Zeitpunkt dafür. Ich habe viele Ideen im Kopf und bin selbst schon ganz gespannt und aufgeregt was das neue Jahr alles mit sich bringen wird.

11. Welche meiner Ängste waren unbegründet?

Natürlich habe ich hier und da meine Bedenken, doch grundsätzlich bin ich ein Mensch mit wenigen Ängsten und dafür um so optimistischer. Vieles plane ich nicht lange voraus, sondern mache einfach mal und schaue dann in der Situation selbst wie es sich entwickelt. Für manche mag das naiv klingen, doch ich vertraue in mich und meine Liebsten.

12. Was ist mir wichtig geworden, was mir zuvor noch nicht wichtig war?

Es gibt einige Dinge, die mir noch wichtiger geworden sind – zuvor aber nicht unwichtig war:

1) Vegane Ernährung.
2) Politisches Engagement.
3) Müllvermeidung.
4) Minimalismus und bewusster Konsum.
5) Eigene Traditionen und Rituale mit meiner kleinen Familie.

13. Wofür bin ich dankbar? (mindestens 3 Dinge)

1) Meine gesunde Tochter, die sich toll entwickelt.
2) Die Gesundheit meiner gesamten Familie.
3) Meine eigene Gesundheit.
4) Den Mann an meiner Seite, der mich bei allem unterstützt.
5) Meine Selbstständigkeit, durch die ich mich beruflich & kreativ frei entfalten und gleichzeitig viel Zeit mit meiner Familie verbringen kann.
6) Unsere gemütliche Drei-Zimmer-Wohnung, die für uns als Familie ein tolles zu Hause ist.

14. Welches war mein schönstes Erlebnis?

Oh, da gibt es gleich mehrere. Unsere Hochzeit im Juli. Amelies erstes herzhaftes Lachen. Amelies erste Schritte an meiner Hand. Amelies erster Kuss. Amelies erstes “Mama”. Amelies erster Geburtstag. So viele Erste Male mit Amelie. Picknick mitten in Berlin zu Dritt als kleine Familie.

15. Welche Begegnung mit einer Person hat mich am meisten beeindruckt?

Online lerne ich regelmäßig neue Menschen kennen. Mit einigen ist der Austausch langanhaltend und intensiv. Wenn ich solche Online-Bekanntschaften erstmals real treffe, ist das meist sehr beindruckend. Dieses Jahr war es in einem Fall umgekehrt. Beim Rückbildungskurs in Köln nach der Geburt von Amelie habe ich Yavi kennengelernt. Erst kurz darauf habe ich erfahren, dass sie Bloggerin, Autorin und Personaltrainerin ist. Auf ihrem Blog mama moves finden Mamas wie auch Nicht-Mamas ganz wunderbare Inspiration rund um Bewegung, Ernährung, Gesundheit und Selbstliebe. Yavis Buch ist zu Weihnachten bei uns eingezogen und die ersten Seiten sind bereits gelesen. Sie und ihre Geschichte beeindrucken mich sehr, regen mich immer wieder zum Nachdenken an.

16. Was hat mich besonders berührt?

Die Rede meines Schwiegervaters bei unserer Hochzeit.

17. Welcher Abschied ist mir schwer gefallen?

Zum Glück gab es keinen richtigen Abschied im Jahr 2018. Meine Schwester ist nach Kopenhagen gezogen, doch ich habe das Gefühl sie dennoch nah bei mir zu haben und sehe sie ganz bald wieder.

Auch von Amelies Babyzeit musste ich mich mit dem 1. Geburtstag im Grunde verabschieden. Doch ich blicke nicht wehmütig zurück sondern mit einem warmen Herzen bei all den tollen Erinnerungen. Ich versuche so gut es geht im Hier und Jetzt zu leben und blicke mit ganz großer Vorfreude in die Zukunft.

18. Was habe ich mir persönlich Gutes getan?

Mini-Me-Time-Inseln. Aus denen habe ich im vergangenen Jahr immer wieder viel Kraft schöpfen können. Etwa am Morgen 10 Minuten alleine im Bett liegen bleiben mit Kaffee während Mann & Tochter das Frühstück in der Küche zubereiten.

19. Wer hat mich besonders unterstützt?

Mein absoluter Alltagsheld: Mein Mann.

20. Mit welchen Menschen habe ich mich am liebsten umgeben?

Meiner eigenen kleinen Familie. Ich bin ein introvertierter Mensch und auch wenn ich den Austausch mit anderen Menschen sehr schätze, bin ich immer wieder gerne einfach nur alleine. Doch von meinem Mann und meiner Tochter kann ich nicht genug bekommen und in ihrer Gesellschaft zu 100% so sein wie ich bin.

Blickt ihr zurück?

Ist der Jahresrückblick für euch ein festes Ritual? Blickt ihr gerne zurück? Oder lieber nur nach vorne? Fasst ihr euch Vorsätze für das neue Jahr? Ich bin gespannt – lasst es mich in den Kommentaren gerne wissen 🙂

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